#MittendrinMittwoch – Wiedersehen mit alten Freunden

Tja, da ist viel Zeit ins Land gegangen, aber nun endlich gibt es mal wieder ein #MittendrinMittwoch von mir:

Anstatt empört den Kopf umzuwenden, trat ich ihm voller Kraft auf den Fuß.
Seine Hände krallten sich schmerzhaft in meine Schultern. Felicity grinste.
»Fein! Ich sehe, ihr versteht euch.« Sie streckte mir eine Hand hin. »Felicity Morgan. Nett dich kennenzulernen. Und mach dir keine Gedanken über das, was du bist. Ich bin denen seit fünf Jahren ein Rätsel.«

Sandra Regnier: „Die magische Pforte der Anderwelt“, Pos. 2242 (eBook, © 2017 Im.press CARLSEN Verlag GmbH)

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Abgebrochen: Die Geschichtenerzählerin (Band 1)

Fantasievolle und vielversprechende Idee, aber leider langatmig und zäh. 

Cover: Stella Jante: Die Geschichtenerzählerin (Band1), © 2016 Stella Jante
Cover: Stella Jante: Die Geschichtenerzählerin (Band1), © 2016 Stella Jante

Die liebe Autorin Stella Jante stellte mir ihr Buch „Die Geschichtenerzählerin“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Ich kenne die Autorin als Mitverfasserin der Sachbücher » „Südtiroler Kräuterfrauen“ und » „Die Kraft der Südtiroler Kräuter nutzen“. Um so mehr tut es mir leid, dass ich das Buch irgendwie nicht zu Ende lesen konnte. Das doch umfangreiche Werk beschäftigte mich dreiTage im Urlaub, wobei ich aber inhaltlich irgendwie nicht weiter gekommen bin. Da ich eigentlich auch noch viele andere Bücher lesen wollte, habe ich dieses Buch bei 50% zur Seite gelegt. Meine Rezension kann also nur das bewerten, was ich bis dahin gelesen habe. Vielleicht nehme ich es irgendwann noch mal zur Hand und lese es weiter.

Coverbild
Das Cover finde ich persönlich toll. Eine Frau im weißen Gewand steht in einer Felsspalte gegen das Licht. Es funkelt und prickelt förmlich überall. Eine gelungene Aufnahme und ein passendes Bild für die Geschichte und zum Setting der Südtiroler Alpen. Die Schrift ist dazu passend gesetzt. Man merkt, dass das Cover von einem Profi gestaltet wurde. Abgebrochen: Die Geschichtenerzählerin (Band 1) weiterlesen

Rezension: True North -Wo auch immer du bist

Friede, Freude, Zungenkuss – Die Wiederauferstehung der Waltons

Cover: Sarina Bowen - "True North - Wo auch immer du bist" - © 2017 LYX by Bastei Lübbe
Cover: Sarina Bowen – „True North – Wo auch immer du bist“ – © 2017 LYX by Bastei Lübbe

An True North ist in letzter Zeit ja wohl kaum einer in den Social Medien vorbeigekommen, deswegen freute es mich um so mehr, dass ich über Netgalley.de ein Rezensionsexemplar erhalten habe. An dieser Stelle möchte ich mich bei Netgalley.de und LYX dafür bedanken.

Coverbild
Die schnörkelige Handschrift passt wunderbar in den Holzschnitt der Berglandschaft. Farblich dezent und passend zu den Schnitzspuren. Das ganze wirkt wie ein altes Bild zu einem Alpen-Heimatfilm. Das Cover finde ich persönlich super. Rezension: True North -Wo auch immer du bist weiterlesen

Rezension: In der Liebe ist die Hölle los

Vielversprechender Anfang verliert zum Schluß sein Feuer

Cover: Benne Schröder - "In der Liebe ist die Hölle los" © 2017 LYX by Bastei Lübbe
Cover: Benne Schröder – „In der Liebe ist die Hölle los“ © 2017 LYX by Bastei Lübbe

Coverbild
Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich es nicht so aufregend finde. Es ist sehr simpel mit einfachen Zeichnungen. Der Schriftzug ist aber gelungen. Insgesamt ist es aber austauschbar und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube nicht, dass ich das Buch anhand des Covers in einer Buchhandlung in die Hand genommen hätte.

Handlung
Catalea ist die Tochter des Teufels, lehnt aber alles „teuflische“ an ihr ab. Doch ihr Vater nötigt sie in der Firma zu arbeiten. Sie muss die verlorenen Seelen einsammeln und zum Torhaus in Köln bringen, sie ist ein Totenhändler. Aber Cataleas Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig, sie ist etwas unbeholfen und passt so gar nicht in die „High-Society“ der Firma. Als ein Auftrag missglückt muss der in der dunklen Welt geächtete Totenanwalt Timur sie aus den Fängen der Polizei befreien. Die dunkle Welt schwört Rache gegen Catalea. Sie flüchtet mit Timur und gemeinsam versuchen sie aufzuklären, wer ihr diese Falle gestellt hat. Rezension: In der Liebe ist die Hölle los weiterlesen

#MittendrinMittwoch – des Teufels Brut

Seit langer Zeit wieder mal ein #MittendrinMittwoch

Er fuhr alle paar Stunden mit einem neuen Auto vor, logierte in den besten Hotels des Planeten und trug Designeranzüge, für die man gleich mehrere Kreditkarten brauchte, hatte aber keine Ahnung von den wichtigen Dingen eines irdischen Lebens. War ein Leben ohne Google überhaupt möglich? Und wie war es mit Facebook und Twitter? Dann durchzuckte mich ein erschreckender Gedanke: Vielleicht hatte er keine Ahnung von Zalando?

Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“, Pos. 3019 (eBook LYX.digital, © 2017 LYX by Bastei Lübbe)

Klar kreischt Catalea wie verrückt, wenn der Zalando-Postbote vor der Tür steht. Aber das Konzept geht auf, denn als Leserin ist man gar nicht versucht sich mit Catalea zu identifizieren. Der Gedanke an den männlichen Autor, der uns Frauen einfach so sieht wie er Catalea beschreibt, bleibt zwar beständig im Hinterkopf. Aber wir Frauen können mit solch einem Augenzwinkern umgehen und uns köstlich über die Klischeedarstellung amüsieren (lass ihn halt, wenn er wirklich meint dass wir alle so sind?). Catalea ist aber mitnichten unsympatisch, sondern durchaus amüsant, spitzig und verbohrt. Auch der Love-Interest entspringt direkt aus unseren heißesten Träumen, und würden wir ungern von der Bettkante stoßen wollen. Why not?

Es ist schon sehr spannend, wie ein männlicher Schriftsteller einen romantischen Fantasy-Roman aus Sicht einer Frau zu Papier bringt. Was ganz gut klappt, da Catalea, die Protagonistin, natürlich voll dem Klischee der typischen Romantasy-Frau entspricht: Sie wehrt sich mit aller Macht gegen ihr Biest in ihrem Inneren, doch nur allein der Held, der Mann ihrer Träume aber der Abschaum der Gesellschaft, kann dieses Biest in ihr wecken. Und das endet – natürlich – in einem sehr erotischen Moment.

Mich erheitert dieses Buch sehr, obwohl ich in letzter Zeit sehr schlecht zum Lesen komme. Das liegt nicht am Buch selber, ich würde es gerne viel schneller lesen. Im Moment habe ich so viele private Dinge um die Ohren, dass ich schon nach wenigen Zeilen über dem Buch einschlafe, weil ich endlich zur Ruhe komme.

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Rezension: Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne

Fesselnder Auftakt einer spannenden Trilogie mit sanftem Handlungsaufbau

Cover "Die 11 Gezeichneten - Das Erste Buch der Sterne" Copyright: © 2017 Rose Snow & Anna Pfeffer Covergestaltung: Rose Snow & Anna Pfeffer
Cover „Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne“ Copyright: © 2017 Rose Snow

Als treue Testleserin der Autorinnen Ulli und Carmen, alias Rose Snow, durfte ich auch bei der neuen Trilogie das Buch vorab lesen. Vor allem war es nun bei der Endfassung besonders spannend für mich, inwieweit meine Anmerkungen eingeflossen sind. Und ich bin sehr glücklich, da das Buch tatsächlich gegenüber der Testfassung insgesamt viel straffer wurde, und die Charaktere viel deutlicher herausgearbeitet wurden. Ich danke Ulli und Carmen noch mal von Herzen sehr dafür, dass sie uns ihr Buchbaby in der Entstehungsphase anvertraut haben!

Coverbild:
In der Mitte präsentiert sich die Zahl 11 aus funkelnden Sternen auf einem tiefblauen Nachthimmel. Im unteren Bereich erscheint, ähnlich wie bei der 17-Saga, ein Blumenfeld in einem einfarbigen helleren Ton. Links im Scherenschnitt eine junge Frau, die nach der Sternenelf greift. Insgesamt ein schönes Cover und reiht sich ganz im Stile der bisherigen Cover von Rose Snow ein. Es passt zu dem Genre und zur Geschichte. Rezension: Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne weiterlesen

#MittendrinMittwoch – 567

Diese Zeilen aus meinem heutigen #MittendrinMittwoch kann ich Euch einfach nicht vorenthalten:

„Ja“, antwortete Steve, ohne dass Cas etwas gefragt hatte.
„Nein“, murmelte mein Bruder.
„Doch“, sagte Steve. „Ja, deine Eltern wissen auch davon.“
Antwortest du etwa auf die Fragen in Cas’ Kopf?, dachte ich in Steves Richtung und er wandte sich kurz mir zu.
„Exakt“, sagte er. „567“, meinte er dann in Cas’ Richtung. Schließlich verzog er das Gesicht. „Igitt, jetzt wird es aber eklig, Mann.“
„Fuck!“, stieß mein Bruder hervor und starrte mit offenem Mund zu Steve.

Rose Snow: „Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne“, Pos. 755 (eBook kindle Edition, © 2017 Rose Snow)

Schon im Testbuch habe ich mich bei diesen Zeilen einfach in die Ecke geschmissen, und ich bin so froh, dass sie drinnen geblieben sind!

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Rezension: Stormheart – Die Rebellin

Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das „Gewisse Etwas“ hat mir einfach gefehlt.

Cover "Stormheart - Die Rebellin" von Cora Carmack Copyright: © 2017 Oetinger Verlag
Cover „Stormheart – Die Rebellin“ von Cora Carmack Copyright: © 2017 Oetinger Verlag

Die » Leseprobe dieses Romans auf Vorablesen.de hatte mich zunächst wirklich überrascht und magisch angezogen. Um so erfreuter war ich, dass ich für dieses Buch bei Vorablesen.de aus dem Lostopf gezogen wurde. Vielen Dank noch mal für die tolle Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen!

Cover:
Von Carolin Liepins kenne ich vor allem die Gestaltungen für Marah Woolfs Bücher, die eher illustrativer Natur sind und ich persönlich sehr schön finde. Hier sehen wir das Foto-Porträt der Sturmprinzessin, das mit der Edelsteinkrone und einem Umhang bestückt ist. Und wenn man genau hinsieht, sieht man auch das Photo-Composing der einzelnen Bilder. Das stört mich nicht so sehr. Was ich aber ein bisschen komisch finde, sind die „fliegenden Haare“, die hinter der Prinzessin „zu Berge“ stehen. Auch die kleinen Edelsteine an der Augenbraue entlang finde ich etwas merkwürdig. Ich bin von dem Cover nicht ganz überzeugt, zumal ich Gesichter auf Cover auch immer etwas problematisch finde.

Handlung:
Die Sturmlingsprinzessin Aurora wird ohne Sturmmagie geboren und kann ihr Volk Pavan nicht vor den zerstörerischen Stürmen schützen. Um das Gesicht und den Thron zu wahren, gaukelt die Mutter ihrem Volk seit Auroras Geburt vor, sie hätte eine sehr starke Magie. Der einzige Ausweg aus dem Lügenkonstrukt scheint die Vermählung mit dem Sturmprinzen aus dem mächtigen Reich Lock zu sein. Aurora flüchtet aber kurz vor ihrer Hochzeit in das Wildland und trifft dort auf Sturmjäger, die ihr eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge vermitteln. Sie begreift, dass ihr bisheriges Leben nicht nur aus einer Lüge bestand und fasst den Entschluss sich die Magie anzueignen, um ihr Volk später als würdige Sturmlings-Königin beschützen zu können. Rezension: Stormheart – Die Rebellin weiterlesen

#MittendrinMittwoch – Tornado Twist

Mein heutiges #MittendrinMittwoch diesmal aus dem fulminanten Fantasy-Roman „Stormheart – Die Rebellin“ von Cora Carmack.

Roar strich mit den Fingern über die Blätter, sie bekam einen trockenen Mund. Vielleicht war das mit dem Tornado ja nur ein merkwürdiger Zufall gewesen? Tief in ihrem Inneren wusste sie, dass das nicht stimmte. Sie hatte schon immer gewusst, dass sie anders war, ihr war nur nicht klar gewesen, wie sehr.

Cora Carmack: „Stormheart – Die Rebellin“, S. 252 (Gebundene Ausgabe, © 2017 Verlag Friedrich Oetinger GmbH)

Tja, der Tornado, der hat die gute Aurora ja völlig aus dem Konzept gebracht. Anfangs dachte ich, dass die richtig durchgeknallt ist. Aber da scheint dieser Tornado wohl doch eine ziemliche Macht auf sie auszuüben. Das arme Kind. Die ist ja total ausgeflippt!

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Rezension: Forever 21 – Zwischen uns die Zeit (Band 1)

Zu viel drumherum und Wiederholungen ohne feinfühliger Tiefe. Idee und Anfang war vielversprechend, am Ende nur noch enttäuschend.

Cover Lilly Crow: "Forever 21" © beBEYOND by Bastei Entertainment 2017

Mit diesem Buch habe ich an meiner ersten » Leserunde bei lesejury.de teilgenommen. Auf der Plattform » NetGalley.de darf ich dieses Buch ebenfalls rezensieren. Von der Leseprobe war ich sehr angetan. Sie vermittelte eine spannende und einfühlsame Geschichte mit einer sehr interessanten Idee. Aber leider konnte das gesamte Buch nicht das halten, was die ersten Kapitel versprochen haben.

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Rezension: Gefangen – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 1)

Stilistisch nicht ganz rund und sprachlich abgehackt, Idee fantastisch mit Potenzial!

Selten, dass ich bei einem Buch so hin und her gerissen bin. Geschichten über Zeitenwanderer oder Zeitspringer sind immer sehr interessant und ermöglichen auch gerade die Unterschiede verschiedener Zeitepochen hervorzuheben. Keiner weiß, wie es in der Zukunft aussieht. Und trotz vieler Forschung weiß man ja nicht wirklich, wie es damals im Mittelalter war, da wir es selber ja nicht miterlebt haben. Das macht den besonderen Reiz einer Geschichte zwischen den Zeiten auch aus.
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Rezension: GötterFunke. Liebe mich nicht (Band 1)

Großartig aufregende Achterbahn der Gefühle zwischen prickelnden Funken und verblüffenden Wendungen

Zugegeben, anfangs hatte ich doch etwas Angst davor: Marah Woolfs erstes Buch, welches in einem Verlag veröffentlicht wurde. Und es wurde in den Medien ziemlich gepusht. Ich kenne alle Bücher der Autorin und bin immer wieder fasziniert davon, wie großartig raffiniert sie das Spiel des Gefühls-Ping-Pong beherrscht. Als großer Marah Woolf Fan war dieses Buch natürlich ein absolutes Muss, und was soll ich sagen – sie hat mich mal wieder total begeistert! Rezension: GötterFunke. Liebe mich nicht (Band 1) weiterlesen

Neuzugang – GötterFunke Band 1

Tatsächlich halte ich seit gestern Abend meinen Neuzugang „GötterFunke. Liebe mich nicht“ von Marah Woolf ehrfürchtig in den Händen.

Es kam nun endlich gestern mit der Post an, da ich bei vorablesen.de als Rezensentin dafür ausgelost wurde. Darüber bin ich sehr glücklich, hatte ich bei der Leserunde auf lovelybooks.de erst mal kein Glück.

Für mich ist es das erste Buch von Marah Woolf (und als großer Fan eigentlich eine Schande), das ich gebunden in den Händen halte. Alle anderen Bücher habe ich nur digital als eBook. Außer „Finian Blue Summers“, aber das hat Marah Woolf ja unter ihrem zweiten Pseudonym „Emma C. Moore“ veröffentlicht.

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Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (Band 1)

Nüchterne Brutalität einer Zukunftsvision mit ausbleibenden Tiefgang und wenig Reflektion

Cover Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele (Band 1) @ Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Meine Meinung:

Bei den vielen schon existierenden Rezensionen spare ich mir eine Inhaltsangabe und Coveranalyse. Ich denke, dazu gibt es genügend schon Geschriebenes. Deswegen beschränke ich mich darauf, was ich beim Lesen einfach empfunden habe. Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (Band 1) weiterlesen

Rezension: 17 – Das erste Buch der Erinnerung – Der Schlüssel liegt in dir

Viel Herzspannung, mystisch und aufregend

Cover 17 Band 1 Copyright: © 2016 Rose Snow & Anna Pfeffer

Dieses Buch durfte ich bereits als Testleserin lesen und bin sehr begeistert gewesen. Allein schon, dass ich quasi wie eine Hebamme bei der Geburt des neuen Babies dabei sein und vorher schon mal ein Ultraschallbild bestaunen durfte. Hier noch mal ein riesen Dankeschön an Ulli und Carmen!

Die Handlung:
Johanna und ihr Vater ziehen von einem Ort zum anderen, seit 10 Jahren. Das arme Mädchen muss jedesmal ihre gesamten Zelte abbrechen und sich immer in einer neuen Stadt eingewöhnen. Diesmal sind sie in Hamburg gelandet, das nicht gerade für viele Sonnentage bekannt ist. Jo hat sich durch die Rumzieherei ein ziemlich dickes Fell angewöhnen müssen, um nicht bei jedem Wegzug in Depressionen zu verfallen. Der letzte Wegzug ist ihr besonders schwer gefallen. Plötzlich beginnt Johanna komische Visionen zu sehen. Sie merkt schnell, dass es die Erinnerungen von den Menschen sind, die sie berührt. Nicht nur die Gabe verunsichert das Mädchen, auch die neuen Lebensumstände und vollendeten Tatsachen, die Anwesenheit der neuen Freundin des Vaters und ihr Sohn, bringen Jo total durcheinander, sondern da sind auch noch zwei Typen, Louis und Adrian, die beide nicht geheimnisvoller sein könnten.

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Rezension: Acht Sinne – Band 1 der Gefühle

Ungewohnter Einstieg und einige Ungereimtheiten, trotzdem schöne Geschichte

Cover Acht Sinne 1 Copyright: © 2015 Rose Snow & Anna PfefferDer Einstieg ist etwas plötzlich. Der Leser ist wie die Protagonistin auch am Anfang ahnungslos. Man wird in die Geschichte hineingeworfen und muss sich zusammen mit Lee durch die neue Welt kämpfen. Dabei fehlen natürlich uns Lesern, wie Lee teilweise auch, die geschenkten Erinnerungen. Daher ist es etwas mühselig, man muss aufmerksam lesen und es wird dadurch erschwert, dass es viele Welten, viele unterschiedliche Sinnträger, die dann aber auch noch unterschiedlichen Verbundheiten angehören, und auch noch unterschiedliche Fähigkeiten haben… hui – Ja und leider macht es das nicht ganz einfach.

Trotzdem ist es eine schöne Geschichte, in die Lee da hineinstolpert. Aus einem unglücklichen Umstand heraus muss sie das Abenteuer gemeinsam mit Ben begehen. Der Schlagabtausch zwischen den beiden hat mich sehr erfreut, das macht den ganzen Ablauf sehr amüsant, weil man nur erwartet, dass Ben gehässig reagiert – und manchmal wird man dann doch überrascht… Zwischen den beiden wird eine gute Spannung aufgebaut, knistert es jetzt oder nicht? Was für ein fieses Spiel treibt er mit Lee – oder doch nicht? Herrlich! Hat mir gut gefallen.

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Rezension: Göttlich Verloren (Göttlich-Trilogie 1)

Anfangs etwas schwer zu greifen, wird aber zum Ende vielversprechend!

Cover Göttlich verloren Copyright: © 2011 Verlag Friedrich Oetinger GmbHDas Cover:

Auf dem Cover wird der Antlitz einer jungen Frau dargestellt. Klar, es soll die schöne Helena zeigen. Es wirkt wie eine Zeichnung, Malerei. Und vielleicht ist das auch die Wirkung, die Frau Hörl erzielen wollte. Ich finde aber trotzdem, dass ich von Frau Hörl bessere Illustrationen kenne.

Das Buch:

Die Geschichte fängt direkt an und nimmt einen auch schon mit auf die Reise. Auch wenn man in der griechischen Mythologie nicht so bewandert ist, findet man sich gut zu Recht und stört nicht. Die Autorin beschreibt auch die wichtigsten Mythen und Sagen, so dass man nicht vorher ein Mythologie-Studium absolvieren muss.

Aber vielleicht liegt es an der Perspektive des personalen Erzählers, dass ich mich anfangs vor allem mit den Protagonisten schwer getan habe. Da hat mir die Tiefe etwas gefehlt, die Beschreibung und Gefühle der Personen war mir nicht einfühlsam genug. Was vor allem auch die Beziehung von Helen und Lucas betrifft.


Auch fand ich es anfangs schon sehr komisch, dass sich Helen mit ihrem „Freakig-Sein“ so schnell abgefunden hat, ohne das wirklich zu hinterfragen, Zweifel oder Selbstkritik zu hegen. Klar, sie hat schon immer gespürt, dass sie anders war. Aber alles gleich so mit Schulterzucken hin zu nehmen, fand ich doch merkwürdig, zu einfach für das Buch.

Trotzdem nimmt das Buch mit der Zeit Fahrt auf und hat mich mitgerissen. Die Autorin hat tolle Ideen, die sie einfließen lässt, auch wenn noch nicht alles in diesem Band geklärt wurde. Die Geschichte an sich ist beendet, sie konnten das Böse erst einmal abwenden. Man bleibt also nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück, hat aber doch noch einige Ungereimtheiten und offene Fragen, die Lust darauf machen, die beiden nächsten Bände sofort zu lesen.

Auch die Charaktere erhalten mit der Zeit ihre Tiefe, die ich mir am Anfang schon früher gewünscht hätte. So habe ich vor allem Hector in mein Herz geschlossen und bin gespannt, welche Rolle er noch einnehmen wird.


Cover Göttlich verloren Copyright: © 2011 Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Copyright: © 2011 Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Einbandgestaltung: Hanna Hörl

» Oetinger Verlag GmbH, “Göttlich Verdammt”, Josephine Angelini


  • Josephine Angelini (Autor), Hannah Hörl (Illustration), Simone Wiemken (Übersetzung)
  • Fester Einband: 496 Seiten
  • Erschienen bei Oetinger Verlag, Mai 2011
  • ISBN 978-3-7915-2625-6
  • Genre: Jugendbuch

» Siehe auch meine Rezension auf lovelybooks.de

Rezension: Diana & Matthew Trilogie

Zu viel Nebenschauplätze und Personen verderben das Lesen

Covers Diana & Matthew Trilogie Copyright: BlanvaletIch weiß wirklich nicht, wie ich diese Trilogie rezensieren soll. Eigentlich ist die Story gut. Was mich wirklich stört, ist die abgehakte Stakkato-Sprache. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung. Oft musste ich Passagen 3x lesen, weil die Autorin wie eine Nähmaschine über Ereignisse hinwegfegt, so dass ich das Gefühl hatte, ich hätte aus Versehen ganze Zeilen übersprungen.

Was mich in diesen drei Büchern aber wirklich wahnsinnig gemacht hat, sind die unheimlich vielen Personen. Dauernd tauchen neue Namen auf, die sich teilweise gleich anhören. Die Bühne wimmelt vor lauter Figuren und man hat überhaupt keinen Überblick mehr. Ständig muss man sich fragen: „wer war das denn schon wieder?“ Und leider stimmt das Motto: Viele Köche verderben den Brei. Und keiner von den Personen hat wirklich Tiefe, ist greifbar.

Für die Figuren kann ich mich irgendwie nicht erwärmen. Die Protagonisten sind mir durch den oberflächlichen Schreibstil nicht wirklich greifbar. Gefühle werden nicht ausformuliert. Die einzigen Personen, die für mich Tiefe erhalten haben, waren Gallowglass und Jack.

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Rezension: Zum Anbeißen süß – Tennessee Storys (Zuckergussgeschichten 1)

Ein erfrischendes Intermezzo mit frechen Sprüchen

Wie von Emma C. Moore alias Marah Woolf gewohnt kann man sich schnell in die Geschichte eintauchen und in die Figuren einfühlen. Eine kurze, kleine Geschichte, die genau richtig für entspannte Sonntagnachmittage ist!

Ganz toll! Und ich freue mich schon auf die nächsten 6 zurückersüßen Geschichten. Irgendwie muss ich ja die Zeit zum 4. FederLeicht rumbringen.


Cover zum Anbeißen süß Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)

Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)
Covergestaltung: Traumstoff-Cover

» Emma C. Moore auf Amazon
» Marah Woolf Homepage


  • Emma C. Moore (Autor), Traumstoff-Design (Illustration)
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe: 11.02.2015
  • Kindle Edition: 158 Seiten
  • Verlag: Veröffentlichung im Selbst-Verlag (CreateSpace Independent Publishing Platform)
  • ASIN: B00TINX6GA
  • Genre: Liebesroman Kurzgeschichte

Rezension: Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie

Herrlich erfrischend und liebevolle Charaktere mit greifbarer Tiefe in romantischer Kulisse

Die Stunde der Lilie Copyright: © by CARLSEN Verlag GmbH

Zunächst war ich etwas skeptisch, ein Buch über den französischen Adel und Königshaus im 17. Jahrhundert zu lesen. Aber ich war schon ab der 1. Seite des Buches total gefesselt.

Julia landet durch einen unglücklichen Unfall beim Ausreiten im 17. Jahrhundert in Frankreich. Sie trifft auf Etienne, der ihr als Mentor und Aufpasser zugeteilt wird. Julia ist zunächst sehr verpeilt, muss sie erst mal ihren Zeitsprung verarbeiten. Ständig passieren ihr Fauxpas und sie muss erst mal lernen, im 17. Jahrhundert nicht aufzufallen.

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