Rezension: Splitterleben

Ergreifend und berührend aber ehrlich und direkt. Tiefgreifendes Thema in einer sehr einfühlsamen Geschichte.

Cover "Splitterleben" von Jenna Strack, Copyright: © 2017 Jenna Strack
Cover „Splitterleben“ von Jenna Strack, Copyright: © 2017 Jenna Strack

Cover
David Tondl zeichnet sich für das Cover verantwortlich und präsentiert ein märchenhaftes Bild in einem sattem Blau. Ein wie im Wind tanzendes Mädchen schwebt vor einem blauen Himmel und Sterne glitzern am Firmament. Der Titel ist mittig in einer Bandzug-Schrift gehalten. Der Clou sind die Splitter, die vor allem von der rechten oberen Ecke sich über das Cover erstrecken und an einem gesprungenen Spiegel erinnern. Die ganze Kombination ist harmonisch und für mich sehr schön. Hat eher etwas aus dem Bereich Fantasy, das könnte einige Leser, die nach Covern ihre Bücher aussuchen vielleicht etwas verwirrend sein.

Handlung
Die 17 jährige Mia lebt für ihren Sport, zu dem sie ihre erste große Schwärmerei Tobi gebracht hat. Sie ist die große Hoffnung und trainiert hart für ihren großen Traum, von ihrem Schwarm endlich ernst genommen und geliebt zu werden. Nach der gewonnen Qualifikation zu Deutschen Meisterschafft beginnt Tobi sich endlich für sie zu interessieren, doch bei einer Party bricht Mia quasi in seinen Armen zusammen. Durch die Diagnose einer seltenen und unheilbaren Krankheit, zerspringt ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes in viele kleine Splitter. Alles, wofür sie gekämpft und geträumt hat liegt wie ein Scherbenhaufen vor ihr.

Buchlayout (eBook)
Die inhaltliche Gestaltung ist für ein eBook sehr ansprechend und hochwertig. Jedes Kapitel wird mit einem Song aus Mias Playlist im Untertitel begleitet. Die Kapitel selber tragen keine Ordnungsnummer sondern die Anzahl der Tage von Mias „zersplitterten Lebens“. Daneben rundet die Illustration eines indianischen Traumfänger die Kapiteleinleitung ab. Rezension: Splitterleben weiterlesen

Rezension: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Tolle Liebesgeschichte zwischen Gefühlschaos und Vergangenheitsbewältigung

Cover Kristina Günak "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" © 2017 LYX by Bastei Lübbe Verlag
Cover Kristina Günak „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ © 2017 LYX by Bastei Lübbe Verlag

Dank der Bücherplattform » Lesejury.de durfte ich mit diesem Buch an einer » Leserunde teilnehmen. Der LYX-Verlag hat mir ebenfalls über » Netgalley.de ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich hiermit beim Verlag LYX – Bastei Lübbe noch mal herzlichst dafür bedanken. Die Leserunde auf Lesejury.de hat es mir allerdings schwer getan, da ich durch die langen Leseabschnitte gezwungen war, das Buch 2 mal für mehrere Tage zur Seite zu legen. Ich kann deswegen nur empfehlen das Buch in einem Rutsch zu lesen und sich von Beas Gefühlschaos mitreissen zu lassen.

Cover:
Ein schönes und lustiges Cover. Die schöne handgeschriebene Schrift ziert in der Mitte das Cover, drumherum Kringel, die Telefonkritzeleien sein könnten, oder wenn ein Autor gedankenverloren an seinem Plot arbeitet. Bei den gelben Tupfen bin ich mir nicht sicher, was sie darstellen sollen, goldene Konfetti? Ich finde es verspielt, aber trotzdem schlicht und schön. Rezension: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt weiterlesen

Leseprobe: Jutta Wilke – Roofer

Zunächst verwirrend aber auch sehr packend, spannendes Thema!

Kein Cover vorhanden
Cover vorhanden, Erlaubnis zur Veröffentlichung ungeklärt

Auf dem Cover hängt ein junger Mann zwischen den Buchstaben „ROOFER“ hoch über der Skyline von Hochhäusern. Ich finde das interessant gemacht, hätte das aber nicht einem Jugendroman zugeschrieben.

Der Prolog ist zugegebenermaßen wirklich verwirrend. Wir erleben eine Szene aus der Perspektive einer Handykamera. Das erinnert mich ein wenig an „Blair Witch Project“. Das hat seinen ganz eigenen Charakter und verursacht einem eine Gänsehaut. Zumal man einfach nicht wirklich weiß, was da passiert. Die Sprache besteht nur aus Stichworten, die die Handlung des Filmes erklären. Emotionslos und objektiv.
Leseprobe: Jutta Wilke – Roofer weiterlesen

Rezension: Ava

Schade – Feinfühlige Idee ohne große Gefühlsachterbahn

Cover VeraKerick: "Ava" © 2017 Tinte & Feder Verlag
Cover Vera Kerick: „Ava“ © 2017 Tinte & Feder Verlag (Amazon Publishing Deutschland)

Dieses Rezensionsexemplar erhielt ich von Amazon Publishing Deutschland über Netgalley.de. Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen und ich habe mich sehr über die Möglichkeit, dieses Buch lesen zu dürfen, gefreut. Dafür möchte ich mich beim Verlag sehr bedanken.

Coverbild:
Sehr schlicht und dezent ist das Cover. Es gefällt mir gut. Der einfarbige graue Hintergrund mit den einfachen Blumen und Blütenblättern ist schlicht. In der Mitte wird der Buchtitel „Ava“, der Name der Protagonistin, nüchtern in einer Serifenlosen Schrift angezeigt. Es ist schnörkellos aber nett ein bisschen wie das gesamte Buch. Rezension: Ava weiterlesen

Rezension: Die Geschichte der Bienen

Brisante Thematik schwach umgesetzt in zähen Geschichten

Cover Maja Lunde: "Die Geschichte der Bienen" © btb Verlag (Random House Verlagsgruppe)
Cover Maja Lunde: „Die Geschichte der Bienen“ © btb Verlag (Random House Verlagsgruppe)

Die Leseprobe zu „Die Geschichte der Bienen“ fand ich sehr interessant. Ich bin zwar kein Bienen-Experte, bin aber fasziniert von meinen Solitärbienen, die in meinem Bienenhotel ihre Brut ablegen. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass ich bei vorablesen.de zum Rezensieren dieses Buches ausgewählt wurde.

Das Cover:
Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses Cover eigentlich gar nicht sagen, um so mehr steckt einfach dahinter. Es geht mir unter die Haut.

Die Handlung:
Maja Lunde erzählt in drei Erzählsträngen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) jeweils die Geschichte von drei Protagonisten, die mehr oder weniger mit Bienen zu tun haben. Rezension: Die Geschichte der Bienen weiterlesen

Leseprobe: Man lernt nie aus, Frau Freitag!

Leseeindruck zur Leseprobe von:

Cover Frau Freitag "Man lernt nie aus, Frau Freitag!" (Leseprobe) © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH
Cover Frau Freitag „Man lernt nie aus, Frau Freitag!“ (Leseprobe) © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH

Sehr witzig und rasant

Bisher kenne ich noch keine Bücher von Frau Freitag, aber das kann sich ja noch ändern.

Der Einstieg in die Leseprobe ist sehr rasant. Frau Freitag hält sich nicht lange mit irgendwelchen Erklärungen auf sondern wirft sich gleich in das Geschehen.

Leseprobe: Man lernt nie aus, Frau Freitag! weiterlesen

Rezension: Meer Liebe auf Sylt

Enttäuschend, kitschig und voller Klischees.

Cover Claudia Thesenfitz: "Meer Liebe auf Sylt" © Ullstein taschenbuchverlag GmbH

Mein drittes Buch aus vorablesen.de ist mal wieder eine Enttäuschung. Die Leseprobe hatte mir richtig Spaß gemacht und versprach ein amüsantes Buch über zwei middel-aged Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider haben die weiteren Kapitel meine Hoffnung nicht erfüllt.

Rezension: Meer Liebe auf Sylt weiterlesen

Rezension: So, und jetzt kommst du

Bildgewaltige Erzählung aus der ergreifend nüchternen Realität eines Kindes!

Cover Arno Frank: "Und jetzt kommst du" @ Tropen bei Klett-Cotta 2017

Zum Cover kann ich nur sagen, absolut passend für die 80er Jahre. Polaroid, der Inbegriff der fotografischen Freiheit mit der fetten Bauhaus-Schrift passen wie die Faust aufs Auge. Kein Schnick-Schnak, keine Schnörkel, plakativ wie die Zeit damals auch war. Ob es geschmacklich meine Vorstellung trifft sei dahingestellt, es trifft auf jeden Fall den Nerv der Zeit. Ich finde es köstlich hässlich.

Rezension: So, und jetzt kommst du weiterlesen

Leseprobe: Die Geschichte der Bienen

Leseeindruck zur Leseprobe von:

Cover Maja Lunde: "Die Geschichte der Bienen" (leseprobe) © btb Verlag (Random House Verlagsgruppe)
Cover Maja Lunde: „Die Geschichte der Bienen“ (Leseprobe) © btb Verlag (Random House Verlagsgruppe)

Abwechselnd, ergreifend und erschütternd

Auf dem Cover ist die Heldin unserer Zivilisation zu sehen, eine Biene, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses Cover eigentlich gar nicht sagen, um so mehr steckt einfach dahinter. Es geht mir unter die Haut. Leseprobe: Die Geschichte der Bienen weiterlesen