Rezension: Calypso – Unter den Sternen (Band 2)

Zu wenig Spannung und Emotionen aber zu viel an Fantasy

Fabiola Nonn: "Calypso - Unter den Sternen" (Band 2) @ 2017 digi:tales Arena Verlag GmbH
Fabiola Nonn: „Calypso – Unter den Sternen“ (Band 2) @ 2017 digi:tales Arena Verlag GmbH

Auch dieses Band habe ich ebenfalls freundlicherweise vom digi:tales Arena Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Das erste Band hat mich sehr begeistert und ich habe mich sehr über die Fortsetzung der Calypso-Saga gefreut.

Coverbild
Wie im ersten Band ist auch dieses Cover ganz in blau und weiß gehalten. Hier sieht man in der oberen Hälfte eine Felsenklippe unter einem Sternenhimmel. Unterhalb des Buchtitels sieht man eine junge Frau in weißen Flattergewandt schwimmend. Auch hier passt das Cover zum Titel und gefällt mir sehr gut. Rezension: Calypso – Unter den Sternen (Band 2) weiterlesen

Rezension: FederLeicht 6 – Wie der Kuss der Fee

Voller Offenbarungen, Wendungen und Gefühle, großartig!

Cover Marah Woolf: "Federleicht 6 - Wie der Kuss einer Fee" Copyright: © 2017 Marah Woolf (Independently published)
Cover Marah Woolf: „Federleicht 6 – Wie der Kuss einer Fee“ Copyright: © 2017 Marah Woolf (Independently published)

Da ich die ganze FederLeicht Saga überaus liebe und die Entwicklung unglaublich toll finde, war es für mich eine große Besonderheit, dieses Buch schon vorab als Testbuch lesen zu dürfen. Ich bedanke mich bei Marah Woolf sehr für diese außerordentliche Gelegenheit! Und vor allem danke ich auch den Mädels, wie immer ist eine Leserunde mit Euch einfach der Hammer! Dennoch möchte ich betonen, dass ich versuche dieses Buch ganz objektiv zu bewerten – obwohl ich gestehen muss, dass es mir schwer fallen wird, hier nicht ein bisschen voreingenommen zu sein.

Coverbild
Wie alle bisherigen Bände reiht sich auch dieses Cover nahtlos in die Saga ein. Diesmal ist es in Rot-Orange gehalten und der Ring in der Mitte hervorgehoben. Wie gewohnt sind die Arbeiten von Carolin Liepins grafisch hervorragend ausgearbeitet und gefallen mir persönlich immer sehr gut.

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Rezension: Die Nacht der tausend Farben – Tödliche Elemente (Band 1)

Überraschend und spannend – aber mit einigen Stolpersteinen

Claudia Rehm: "Die Nacht der tausend Farben - Tödliche Elemente" (Band 1) @ 2016 Claudia Rehm
Claudia Rehm: „Die Nacht der tausend Farben – Tödliche Elemente“ (Band 1) @ 2016 Claudia Rehm

Dieses Buch lag schon eine ganze Weile auf meinem SuB und endlich hatte ich es zur Hand genommen. Von der Autorin Claudia Rehm hatte ich bisher noch nichts gelesen, was mich natürlich dann immer besonders reizt und es immer sehr spannend macht.

Coverbild
Das Cover gefällt mir ganz gut. Hier merkt ma, dass eine professionelle Designerin am Werk war. Auch wenn ein Frauengesicht abgebildert ist, es ist nicht so dominant und fügt sich farblich harmonisch in das ganze Ensemble ein. Die Schrift ist ordentlich gesetzt und wird von einem Ornamentrahmen umkringelt. Deutlich zu erkennen ist hier die vorherrschende Farbe Rot und Feuerzungen, was auch für die Geschichte von Bedeutung ist.

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Abgebrochen: Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis (Band 1)

Snow und Ihr Schicksal lassen mich kalt

Danielle Paige: "Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" @ Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Danielle Paige: „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ @ Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Ich möchte Netgalley.de und dem Thienemann Verlag recht herzlich dafür danken, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe und lesen durfte. Ich muss aber mit Bedauern feststellen, dass ich mit diesem Titel überhaupt nicht zurecht gekommen bin und ich schließlich bei 60 % abgebrochen habe. Deswegen ist dies hier keine Rezension über das vollständige Buch, sondern ich kann nur das bewerten, was ich bis hierhin gelesen habe und meine Beweggründe für den Abbruch festhalten. Vielleicht mag der Schluß noch mal das Buch aufwerten, aber bis über die Hälfte konnte mich das Buch einfach nicht packen.

Coverbild
Großformatige Gesichter auf Covern finde ich immer sehr schwer. Auch hier finde ich das Gesicht zu harmlos, im Gegensatz zu dem, wie die Protagonistin Snow im Buch rüberkommt. Hier wird ein stupsnäsiges, liebevolles Mädchen dargestellt, das ich überhaupt nicht mit Snow und der Geschichte in Verbindung bringen kann. Trotzdem ist die Umsetzung des Covers wirklich gelungen. Die überlagerten Eismuster fügen sich schön ein, der Titel mit der Serife-Schrift mit dem ornamtental geschmückten „O“ platziert sich mit dem Untertitel passend auch im unteren Mittel. Das Cover gefällt mir trotz Gesicht sehr gut.

Handlung
Snow wächst seit ihrer frühen Kindheit in einer Irrenanstalt auf und baut zu ihrem Leidensgenossen Bale eine sehr innige Beziehung auf. Doch plötzlich wird Bale durch ein magisches Ereignis entführt und Snow macht sich mit Hilfe von Jagger, der sie bereits in ihren Träumen und Halluzinationen heimgesucht hat, auf den Weg in die Welt von Algid. Dort erfährt sie, dass sie die lang verschollene Schneeprinzessin ist und ihr leiblicher Vater das Land in Angst und Eisschrecken hält. Doch Snows sehnlichster Wunsch ist nur die Rettung von ihrem Geliebten Bale und macht sich ohne Rücksicht auf Verluste auf die Suche nach ihm.

Buchlayout / eBook
Das eBook ist einfach aber schön umgesetzt. Jedes Kapitel wird mit einer filigranen Illustration geschmückt. Die insgesamt 44 Kapitel teilen die 400 Seiten in angenehm kurze Abschnitte, die den Lesefluss nicht beeinflussen.

Idee / Plot
Im Grunde ist es wie das Märchen „Die Schneekönigin“. Dass es eine Adaption davon sein soll, habe ich erst aus den Rezensionen meiner Bloggerkolleg*Innen erfahren. Ein Mädchen von der Mutter abgestoßen, macht sie sich auf die Suche nach ihrer wahren Liebe im Eisland. Doch sie ist die Prophezeite, die als einzige die Macht besitzt den tyrannischen Vater aufhalten und die Wende in das unterdrückte Land bringen kann. Dafür müsste sich aber die Prinzessin gegen ihre Liebe und für ihr Volk entscheiden.

Märchenadaptionen finde ich immer etwas kritisch, denn die Erwartungen können dabei schnell enttäuscht werden. Da ich aber vorher nichts von der Adaption wusste, bin ich das Buch ohne große Erwartungen angegangen.

Emotionen / Protagonisten
Ich liebe das (echte) Märchen „Die Schneekönigin“, aber was soll das denn? Sowas von emotionslos, arrogant und überheblich habe ich kaum eine Protagonisten erlebt. Ich habe überhaupt keine Beziehung zu Snow aufbauen können, ihre ganzen Entscheidungen habe ich Null nachvollziehen können. Ihr ist alles um sich herum schnurzpirpegal, ihre Umgebung interessiert sie nicht. Wie ferngesteuert taumelt sie nur ihrem Bale hinterher und nimmt dabei in Kauf, dass sie sich, ihre Umgebung und das dort lebende Volk nur noch mehr in Lebensgefahr bringt. Sorry, das kann ich einfach nicht verstehen. Sie ist regelrecht anstrengend. Auch sind da einfach zu starke Parallelen zur Eliza aus Disneys Eiskönigin, deren Bild ich beim Lesen nicht mehr aus dem Kopf bekommen habe.

Auch zu den anderen Figuren konnte ich kaum eine Beziehung aufbauen. Bale wird nur angerissen, Jagger und Kai sind ebenfalls ohne Tiefe und nicht greifbar. Gerde ist die einzige, die ein wenig Format bekommt, was aber leider ganz schnell wieder vorbei ist.

Und dann ist das auch noch eine Vierecksbeziehung! Denn Snow hat nicht nur ihr Herz an Bale verloren, sondern bekommt auch plötzlich Gefühle für Jagger und Kai. Wobei ich diese Entwicklung gar nicht nachvollziehen kann. Da kommt bei mir einfach nichts an.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Anfang war sowas von komisch und ich bin total schlecht reingekommen. Verwirrend und holprig. Das hat sich aber dann die ganzen 60 % irgendwie durchgezogen. Manchmal wurde es etwas besser, aber gerade um die Mitte herum wird es dann extrem sprunghaft. Und trotzdem zieht sich die Handlung enorm und kann kaum Spannung aufbauen, obwohl ja doch irgendwie ständig was passiert. Durch das Sprunghafte hat man kaum die Möglichkeit sich da mitreißen zu lassen, denn plötzlich ist alles wieder vorbei.

Szenerie / Setting
Von der Umgebung bekomme ich kaum mit, außer dass die Bäume blau und rosa sind. Gerade diese Schneelandschaft hätte viel Potenzial gehabt eine zauberhafte Welt entstehen zu lassen. Aber so arrogant, wie Snow durch die Gegen wandelt, so nebensächlich wird auch die Umgebung beschrieben. Leider.

Sprache / Schreibstil
Gerade nach dem Genuß von Fabiola Nonns „Calypso“ – welches ich sprachlich absolut top fand – ist dieser Sprachstil hier eine wahre Katastrophe. Ich habe auch stark im Verdacht, dass die Übersetzung hier eventuell mit Schuld sein könnte. Es gibt viel wörtliche Rede und kaum Metaphern. Auch hier folgt die Sprache der sprunghaften Handlung: hackelig, kurze Sätze und sprunghaft. Sprachlich hat es mir überhaupt nicht gefallen.

Danielle Paige: "Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" @ Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Copyright: © 2017 Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Covergestaltung: Eva Schöffmann-Davidov

» Autorenhomepage bei Thienemann-Esslinger Verlag
» Autorenseite bei Amazon.de


  • Danielle Paige (Autor), Eva Schöffmann-Davidov (Illustrator), Anne Brauner (Übersetzer)
  • kindle Edition: 5686 KB (401 Seiten)
  • Erscheinungsdatum: 19. September 2017
  • Verlag: Thienemann Verlag
  • ASIN: B072DWSJZ3
  • Genre: Romantasy
  • Empfohlenes Alter: ab 14

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Rezension: Calypso – Zwischen den Welten (Band 1)

Fantasievolle und überraschende Mischung aus Spannung und Emotionen

Fabiola Nonn: "Calypso - Zwischen den Welten" (Band 1) @ 2017 digi:tales Arena Verlag GmbH
Fabiola Nonn: „Calypso – Zwischen den Welten“ (Band 1) @ 2017 digi:tales Arena Verlag GmbH

Erst mal ein ganz großes Dankeschön an Fabiola Nonn, die meinen Blog aufgespürt hatte und wohl den richtigen Riecher dafür hatte, dass mir ihr Buch gefallen könnte. Vielen herzlichen Dank auch an den digi:tales Arena Verlag, der mir kurze Zeit später schnell und unkompliziert mein Rezensionsexemplar als eBook zur Verfügung gestellt hat.

Coverbild
Das Cover ist komplett in blau und weiß gehalten. In der oberen Hälfte sieht man den silbernen Mond im Sternenhimmel schimmern, über die Mitte wogt eine Wasserwelle, über die der Titel in einer verspielten serifen Schrift gesetzt ist. Darunter eine junge Frau im weißen Flattergewand. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut und spiegelt ganz gut den Untertitel „Zwischen den Welten“ wieder. Es passt für mich sehr gut zum gesamten Buch.

Handlung
In der Stadt Calypso, die in einer Art Kokon unterhalb der Meeresoberfläche gebaut wurde, leben die Menschen seit Jahrhunderten nach einer dystopischen Katastrophe auf der Erdoberfläche. Das Mädchen Noemi Bloud fühlte schon seit jeher eine besondere Beziehung zum tiefen Ozean. Doch es passieren immer merkwürdigere Unfälle mit dem sie umgebenden Wasser, die sie mit sich sich selber in Verbindung bringt. Sie spürt, dass es dort draußen mehr gibt und sie davon betroffen ist. Um der Bedeutung und ihrer wahren Herkunft auf der Spur zu kommen, heuert sie auf dem mysteriösen U-Boot Acheron an und verläßt Calypso.

Buchlayout / eBook
Das eBook ist relativ schlicht gehalten. Die 17 Kapitel teilen die 246 Seiten in recht angenehme Länge ein. Die Ausschmückungen der Kapitelanfänge sind leider etwas enttäuschend, hier hätte man sich vielleicht kleine hübsche Illustrationen einfallen lassen können.

Idee / Plot
Im Grunde ist es der typische Fantasy-Plot. Eine junge Frau fühlt, dass in ihr mehr steckt, als man ihr glauben machen möchte. Sobald sie mit dem Element Wasser in Berührung kommt, fühlt sie, dass sie etwas mit ihr verbindet und eine tiefe Sehnsucht in ihr auslöst. Außerdem muss sie auch ihre Heimatstadt, in der ihre Mutter und ihr kleiner Bruder leben, vor dem endgültigen Untergang retten. Plötzlich schlagen zwei Herzen in ihrer Brust und sie muss Entscheidungen treffen, die für beide Welten Konsequenzen haben kann. Noemi steht „Zwischen den Welten“.

Auch wenn es stark an „Die kleine Meerjungfrau“ oder ähnliche Geschichten um Meeresnixen erinnert, bekommt der Plot durch die dystopische Ausgangssituation dennoch einen sehr spannenden und interessanten Charakter.

Denn sozialkritische Themen finden hier ebenfalls eine starke Gewichtung. Den Menschen, die nach dem Kollaps auf der Erde in Calypso Zuflucht gefunden haben, wird Jahrhunderte lang vorenthalten, dass das Leben auf der Erde wieder möglich wäre. Zudem kommt noch das Schüren der Angst gegenüber fremdartigen Völkern, bis zur Verleumdung deren Existenz. Noemi kämpft plötzlich gegen Vorurteile und gegen einer Regierung, die ihr Volk durch falschen Glauben unterdrückt, aus Angst die Macht zu verlieren.

»Hasserfüllte Seelen gibt es überall«, kontert Zeeta. »Aber es gibt auch diejenigen, die sich dem Hass entgegenstellen und sich für eine gemeinsame, friedliche Zukunft einsetzen.«“

Fabiola Nonn „Calypso, Zwischen den Welten“, Pos. 1753 (eBook @ 2017 digi:tales Arena Verlag)

Emotionen / Protagonisten
Noemi hat mich sehr begeistert. Sie ist nachdenklich, besonnen und handelt nicht unüberlegt. Trotzdem ist sie forsch und mutig. Alle ihre Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen und fand sie als Protagonistin absolut stimmig und sympathisch. Ihre besondere Beziehung zu ihrem kleinen Bruder Beek fand ich sehr berührend. Ihre Sehnsucht, die sie beim Ozean empfindet, ist präsent und ich kann verstehen, dass sie sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft macht.

Jonaz ist in der ganzen Geschichte nicht ganz so präsent. Aber ich finde das gar nicht schlimm, denn so bleibt der romantische Anteil in dieser Geschichte gut ausgewogen und nimmt nicht überhand. Er ist der Antrieb, den Noemi braucht, um von Calypso fort zu kommen. Sie lernt ihn an den Docks kennen und über ihn erfährt sie von der Forschungsfahrt der Acheron.

Dafür nehmen auch andere Personen mehr Platz in der Geschichte ein. Ashek hat mich besonders begeistert und auch stark berührt. Alleine die Begegnungen mit ihm haben mir eine Gänsehaut bereitet. Leider kann ich darüber nicht so viel erzählen, sonst würde ich spoilern und Euch dieser besonderen Momente berauben.

Aber auch die anderen Crew-Mitglieder und Figuren haben jeder seinen eigenen starken Charakter, sind toll ausgeformt und viele werden zu lieb gewonnenen Personen.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Aus dem „einfach“ anmutenden Plot hat Fabiola Nonn eine ganz tolle, spannende und für mich sehr überraschende Geschichte gebaut. Die Handlung geht auch schon recht zügig los und die Spannung baut sich rasch auf. Auch er Höhepunkt ist schlüssig aufgebaut und schließt die Handlung in sich ab, die durch den Epilog noch mal abgerundet wird. Daneben gibt es auch sehr berührende aber auch dramatische Momente. So entsteht eine tolle Mischung aus Spannung und Emotionen, die mich sehr begeistert hat. Obwohl man als Leser schon früh das Geheimnis von Noemi erahnt, zögert die Autorin die Lüftung sehr geschickt hinaus, ohne für den Leser lästig werden. Dennoch bleiben für mich ein paar kleine Fragen offen, so wie zum Beispiel, warum nur Ashek und Noemi miteinander in Gedanken sprechen können.

Szenerie / Setting
Fabiola Nonn hat eine ganz fantastische und ideenreiche neue Welt geschaffen. Die Stadt Calypso erinnert mich ein wenig an den Kokon aus der Dystopie „Sakura“ von Kim Kestner. Trotzdem beschreibt sie die Unterwasserwelt sehr anschaulich und bildlich mit vielen originellen Details. Ich konnte mir alles gut vorstellen und war gleich im Sog der Ozeane mit Noemi mit gefangen.

Sprache / Schreibstil
Am meisten überrascht und überzeugt hat mich der sprachliche Stil. Er ist abwechslungsreich und bildhaft mit starken und ausschmückenden Metaphern – aber ohne zu übertreiben. Mir hat das Lesen allein schon wegen der ausgefeilten Sprache unheimlich großen Spaß gemacht. Ganz großartig und absolut toll! Fabiola Nonn erzählt gekonnt die Geschichte in der Ich-Perspektive im Präsens und unterstützt damit den flotten Lesefluss.

Die Sonne ist erst zur Hälfte hinter dem Horizont versunken und lässt die Meeresoberfläche in goldenem Licht erstrahlen. Ich spüre den feinen Sand zwischen meinen Zehen, und auf meiner Haut liegt die Wärme eines im Meer versinkenden Feuerplaneten.“

Fabiola Nonn „Calypso – Zwischen den Welten“, Pos. 1356 (eBook @ 2017 digi:tales Arena Verlag)

Fabiola Nonn: "Calypso - Zwischen den Welten" (Band 1) @ 2017 digi:tales Arena Verlag GmbH

Copyright: © 2017 digi:tales Arena Verlag
Covergestaltung: Sarah Buhr

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  • Fabiola Nonn (Autor), Sarah Buhr (Illustration)
  • kindle Edition: 3057 KB (246 Seiten)
  • Erscheinungsdatum: 1. Juli 2017
  • Verlag: digitales Arena Verlag GmbH
  • ASIN:B0732Y4GXS
  • Genre: Romantasy
  • Empfohlenes Alter: ab 14

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Rezension: Die magische Pforte der Anderwelt

Vielversprechender Einstieg in die fantastische Elfenwelt

Sandra Regnier "Die magische Pforte der Anderwelt" © 2017 impress CARLSEN Verlag GmbH
Sandra Regnier „Die magische Pforte der Anderwelt“ © 2017 impress CARLSEN Verlag GmbH

Natürlich ist dieses Buch für mich, die die Pan-Trilogie über alles liebt und meine Einstiegsdroge in das Genre „Romantasy“ war, eine Pflichtlektüre. Ein Spin-off der wunderbaren und fantasievollen Welt von Leander, Cieran und Felicity, das durfte ich mir nicht entgehen lassen.
Meine Empfehlung ist, die Pan-Trilogie zuerst zu lesen. Auch meine Rezension ist leider so geschrieben, dass ich voraussetze, dass die Pan-Bücher vorher gelesen wurden. Wer dies nicht gemacht hat, sollte hier aufhören, um sich selber für die Pan-Trilogie nicht zu spoilern.

Coverbild
Ein absolut gelungenes Cover. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es passt sehr harmonisch zu den Covern der Pan-Trilogie. Im Hintergrund erkennt man ein schottisches Castle, darüber eine Drachenzeichnung, deren Flügel plastisch hervorgehoben sind. Rezension: Die magische Pforte der Anderwelt weiterlesen

#MittendrinMittwoch – Wiedersehen mit alten Freunden

Tja, da ist viel Zeit ins Land gegangen, aber nun endlich gibt es mal wieder ein #MittendrinMittwoch von mir:

Anstatt empört den Kopf umzuwenden, trat ich ihm voller Kraft auf den Fuß.
Seine Hände krallten sich schmerzhaft in meine Schultern. Felicity grinste.
»Fein! Ich sehe, ihr versteht euch.« Sie streckte mir eine Hand hin. »Felicity Morgan. Nett dich kennenzulernen. Und mach dir keine Gedanken über das, was du bist. Ich bin denen seit fünf Jahren ein Rätsel.«

Sandra Regnier: „Die magische Pforte der Anderwelt“, Pos. 2242 (eBook, © 2017 Im.press CARLSEN Verlag GmbH)

#MittendrinMittwoch – Wiedersehen mit alten Freunden weiterlesen

Rezension: GötterFunke. Hasse mich nicht (Band 2)

Fulminante Fortsetzung mit Herzprickel- und Emotionspingpong-Garantie

Cover Marah Woolf: "GötterFunke. Hasse mich nicht" © Dressler Verlag GmbH 2017
Cover Marah Woolf: „GötterFunke. Hasse mich nicht“ © Dressler Verlag GmbH 2017

Hach, was soll ich sagen? Ich bin hin und weg und von dem Ende mal richtig geplättet. Dieses Buch durfte ich in einer ganz intensiven Vorab-Leserunde mit Marah Woolf und der besten Lesegruppe der Welt lesen. Es wird wahrscheinlich schwer, eine komplett unvoreingenommene Rezension zu erstellen. Aber dieses Buch war für mich ein unglaubliches Erlebnis. Man sollte allerdings unbedingt vorher das erste Band „GötterFunke. Liebe mich nicht“ (nochmal) lesen. Denn schon beim Reread sind mir wieder viele Dinge aufgefallen, die mir beim 1. Lesen durchgerutscht sind. Ich möchte auch den Mädels aus der Lesegruppe danken für diesen grandiosen Austausch zwischen uns und auch mit Marah. Das war eine tolle Erfahrung und ich freue mich schon sehr auf die nächste Runde. Ich danke außerdem dem Dressler Verlag, dass er uns die Rezensionsexemplare schon vor dem Erscheinungstermin zukommen lassen hat. Rezension: GötterFunke. Hasse mich nicht (Band 2) weiterlesen

Rezension: Mondprinzessin

Nette Geschichte, Potenzial durch Oberflächlichkeit verschenkt 

Cover: Ava Reed - "Mondprinzessin" - © 2016 Drachenmond Verlag
Cover: Ava Reed – „Mondprinzessin“ – © 2016 Drachenmond Verlag

In den Sozialen Medien und den Buchblogs ist Ava Reed und der Drachenmond Verlag sehr bekannt und kaum mehr weg zu denken, gerade wenn es um fantasievolle Geschichten geht. Und deswegen wollte ich mir unbedingt mal eine Ava Reed aus dem Drachenmond Verlag gönnen.

Das Buch habe ich vor 3 Wochen in meinem Urlaub gelesen und ich bin erstaunt, das mir die Geschichte kaum noch hängen geblieben ist. Da muss ich leider zugeben, dass ich mehr negative Kritikpunkte behalten habe, obwohl mir meine Notizen bescheinen, dass ich die Geschichte ganz gut fand. Aber den Hype vor einigen Monaten um das Buch kann ich nicht nachvollziehen.

Coverbild
Ein wunderschönes, verträumtes Cover. Auf nachtblauem Himmel sieht man im Sichelmond ein Mädchen und einen Waschbären sitzen. Die Figuren leuchten wie der Mond in einem blassen weiß. Die Schrift, eine einfache Serife, ist simpel gesetzt, was das Cover auch edler erscheinen lässt. Alexander Kopainski zeichnet sich für dieses Cover aus, und nicht zu Unrecht ist er „Bester Deutschsprachiger Grafiker“ beim » „Deutschen Phantastik Preis 2017“ geworden. Seine Cover und Bildkompositionen sind wahre Kunstwerke und mindestens genauso fantasievoll wie die Inhalte, die sie zieren. Rezension: Mondprinzessin weiterlesen

Abgebrochen: Die Geschichtenerzählerin (Band 1)

Fantasievolle und vielversprechende Idee, aber leider langatmig und zäh. 

Cover: Stella Jante: Die Geschichtenerzählerin (Band1), © 2016 Stella Jante
Cover: Stella Jante: Die Geschichtenerzählerin (Band1), © 2016 Stella Jante

Die liebe Autorin Stella Jante stellte mir ihr Buch „Die Geschichtenerzählerin“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Ich kenne die Autorin als Mitverfasserin der Sachbücher » „Südtiroler Kräuterfrauen“ und » „Die Kraft der Südtiroler Kräuter nutzen“. Um so mehr tut es mir leid, dass ich das Buch irgendwie nicht zu Ende lesen konnte. Das doch umfangreiche Werk beschäftigte mich dreiTage im Urlaub, wobei ich aber inhaltlich irgendwie nicht weiter gekommen bin. Da ich eigentlich auch noch viele andere Bücher lesen wollte, habe ich dieses Buch bei 50% zur Seite gelegt. Meine Rezension kann also nur das bewerten, was ich bis dahin gelesen habe. Vielleicht nehme ich es irgendwann noch mal zur Hand und lese es weiter.

Coverbild
Das Cover finde ich persönlich toll. Eine Frau im weißen Gewand steht in einer Felsspalte gegen das Licht. Es funkelt und prickelt förmlich überall. Eine gelungene Aufnahme und ein passendes Bild für die Geschichte und zum Setting der Südtiroler Alpen. Die Schrift ist dazu passend gesetzt. Man merkt, dass das Cover von einem Profi gestaltet wurde. Abgebrochen: Die Geschichtenerzählerin (Band 1) weiterlesen

Rezension: In der Liebe ist die Hölle los

Vielversprechender Anfang verliert zum Schluß sein Feuer

Cover: Benne Schröder - "In der Liebe ist die Hölle los" © 2017 LYX by Bastei Lübbe
Cover: Benne Schröder – „In der Liebe ist die Hölle los“ © 2017 LYX by Bastei Lübbe

Coverbild
Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich es nicht so aufregend finde. Es ist sehr simpel mit einfachen Zeichnungen. Der Schriftzug ist aber gelungen. Insgesamt ist es aber austauschbar und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube nicht, dass ich das Buch anhand des Covers in einer Buchhandlung in die Hand genommen hätte.

Handlung
Catalea ist die Tochter des Teufels, lehnt aber alles „teuflische“ an ihr ab. Doch ihr Vater nötigt sie in der Firma zu arbeiten. Sie muss die verlorenen Seelen einsammeln und zum Torhaus in Köln bringen, sie ist ein Totenhändler. Aber Cataleas Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig, sie ist etwas unbeholfen und passt so gar nicht in die „High-Society“ der Firma. Als ein Auftrag missglückt muss der in der dunklen Welt geächtete Totenanwalt Timur sie aus den Fängen der Polizei befreien. Die dunkle Welt schwört Rache gegen Catalea. Sie flüchtet mit Timur und gemeinsam versuchen sie aufzuklären, wer ihr diese Falle gestellt hat. Rezension: In der Liebe ist die Hölle los weiterlesen

#MittendrinMittwoch – des Teufels Brut

Seit langer Zeit wieder mal ein #MittendrinMittwoch

Er fuhr alle paar Stunden mit einem neuen Auto vor, logierte in den besten Hotels des Planeten und trug Designeranzüge, für die man gleich mehrere Kreditkarten brauchte, hatte aber keine Ahnung von den wichtigen Dingen eines irdischen Lebens. War ein Leben ohne Google überhaupt möglich? Und wie war es mit Facebook und Twitter? Dann durchzuckte mich ein erschreckender Gedanke: Vielleicht hatte er keine Ahnung von Zalando?

Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“, Pos. 3019 (eBook LYX.digital, © 2017 LYX by Bastei Lübbe)

Klar kreischt Catalea wie verrückt, wenn der Zalando-Postbote vor der Tür steht. Aber das Konzept geht auf, denn als Leserin ist man gar nicht versucht sich mit Catalea zu identifizieren. Der Gedanke an den männlichen Autor, der uns Frauen einfach so sieht wie er Catalea beschreibt, bleibt zwar beständig im Hinterkopf. Aber wir Frauen können mit solch einem Augenzwinkern umgehen und uns köstlich über die Klischeedarstellung amüsieren (lass ihn halt, wenn er wirklich meint dass wir alle so sind?). Catalea ist aber mitnichten unsympatisch, sondern durchaus amüsant, spitzig und verbohrt. Auch der Love-Interest entspringt direkt aus unseren heißesten Träumen, und würden wir ungern von der Bettkante stoßen wollen. Why not?

Es ist schon sehr spannend, wie ein männlicher Schriftsteller einen romantischen Fantasy-Roman aus Sicht einer Frau zu Papier bringt. Was ganz gut klappt, da Catalea, die Protagonistin, natürlich voll dem Klischee der typischen Romantasy-Frau entspricht: Sie wehrt sich mit aller Macht gegen ihr Biest in ihrem Inneren, doch nur allein der Held, der Mann ihrer Träume aber der Abschaum der Gesellschaft, kann dieses Biest in ihr wecken. Und das endet – natürlich – in einem sehr erotischen Moment.

Mich erheitert dieses Buch sehr, obwohl ich in letzter Zeit sehr schlecht zum Lesen komme. Das liegt nicht am Buch selber, ich würde es gerne viel schneller lesen. Im Moment habe ich so viele private Dinge um die Ohren, dass ich schon nach wenigen Zeilen über dem Buch einschlafe, weil ich endlich zur Ruhe komme.

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Rezension: Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne

Fesselnder Auftakt einer spannenden Trilogie mit sanftem Handlungsaufbau

Cover "Die 11 Gezeichneten - Das Erste Buch der Sterne" Copyright: © 2017 Rose Snow & Anna Pfeffer Covergestaltung: Rose Snow & Anna Pfeffer
Cover „Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne“ Copyright: © 2017 Rose Snow

Als treue Testleserin der Autorinnen Ulli und Carmen, alias Rose Snow, durfte ich auch bei der neuen Trilogie das Buch vorab lesen. Vor allem war es nun bei der Endfassung besonders spannend für mich, inwieweit meine Anmerkungen eingeflossen sind. Und ich bin sehr glücklich, da das Buch tatsächlich gegenüber der Testfassung insgesamt viel straffer wurde, und die Charaktere viel deutlicher herausgearbeitet wurden. Ich danke Ulli und Carmen noch mal von Herzen sehr dafür, dass sie uns ihr Buchbaby in der Entstehungsphase anvertraut haben!

Coverbild:
In der Mitte präsentiert sich die Zahl 11 aus funkelnden Sternen auf einem tiefblauen Nachthimmel. Im unteren Bereich erscheint, ähnlich wie bei der 17-Saga, ein Blumenfeld in einem einfarbigen helleren Ton. Links im Scherenschnitt eine junge Frau, die nach der Sternenelf greift. Insgesamt ein schönes Cover und reiht sich ganz im Stile der bisherigen Cover von Rose Snow ein. Es passt zu dem Genre und zur Geschichte. Rezension: Die 11 Gezeichneten – Das Erste Buch der Sterne weiterlesen

#MittendrinMittwoch – 567

Diese Zeilen aus meinem heutigen #MittendrinMittwoch kann ich Euch einfach nicht vorenthalten:

„Ja“, antwortete Steve, ohne dass Cas etwas gefragt hatte.
„Nein“, murmelte mein Bruder.
„Doch“, sagte Steve. „Ja, deine Eltern wissen auch davon.“
Antwortest du etwa auf die Fragen in Cas’ Kopf?, dachte ich in Steves Richtung und er wandte sich kurz mir zu.
„Exakt“, sagte er. „567“, meinte er dann in Cas’ Richtung. Schließlich verzog er das Gesicht. „Igitt, jetzt wird es aber eklig, Mann.“
„Fuck!“, stieß mein Bruder hervor und starrte mit offenem Mund zu Steve.

Rose Snow: „Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne“, Pos. 755 (eBook kindle Edition, © 2017 Rose Snow)

Schon im Testbuch habe ich mich bei diesen Zeilen einfach in die Ecke geschmissen, und ich bin so froh, dass sie drinnen geblieben sind!

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Rezension: Stormheart – Die Rebellin

Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das „Gewisse Etwas“ hat mir einfach gefehlt.

Cover "Stormheart - Die Rebellin" von Cora Carmack Copyright: © 2017 Oetinger Verlag
Cover „Stormheart – Die Rebellin“ von Cora Carmack Copyright: © 2017 Oetinger Verlag

Die » Leseprobe dieses Romans auf Vorablesen.de hatte mich zunächst wirklich überrascht und magisch angezogen. Um so erfreuter war ich, dass ich für dieses Buch bei Vorablesen.de aus dem Lostopf gezogen wurde. Vielen Dank noch mal für die tolle Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen!

Cover:
Von Carolin Liepins kenne ich vor allem die Gestaltungen für Marah Woolfs Bücher, die eher illustrativer Natur sind und ich persönlich sehr schön finde. Hier sehen wir das Foto-Porträt der Sturmprinzessin, das mit der Edelsteinkrone und einem Umhang bestückt ist. Und wenn man genau hinsieht, sieht man auch das Photo-Composing der einzelnen Bilder. Das stört mich nicht so sehr. Was ich aber ein bisschen komisch finde, sind die „fliegenden Haare“, die hinter der Prinzessin „zu Berge“ stehen. Auch die kleinen Edelsteine an der Augenbraue entlang finde ich etwas merkwürdig. Ich bin von dem Cover nicht ganz überzeugt, zumal ich Gesichter auf Cover auch immer etwas problematisch finde.

Handlung:
Die Sturmlingsprinzessin Aurora wird ohne Sturmmagie geboren und kann ihr Volk Pavan nicht vor den zerstörerischen Stürmen schützen. Um das Gesicht und den Thron zu wahren, gaukelt die Mutter ihrem Volk seit Auroras Geburt vor, sie hätte eine sehr starke Magie. Der einzige Ausweg aus dem Lügenkonstrukt scheint die Vermählung mit dem Sturmprinzen aus dem mächtigen Reich Lock zu sein. Aurora flüchtet aber kurz vor ihrer Hochzeit in das Wildland und trifft dort auf Sturmjäger, die ihr eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge vermitteln. Sie begreift, dass ihr bisheriges Leben nicht nur aus einer Lüge bestand und fasst den Entschluss sich die Magie anzueignen, um ihr Volk später als würdige Sturmlings-Königin beschützen zu können. Rezension: Stormheart – Die Rebellin weiterlesen

#MittendrinMittwoch – Tornado Twist

Mein heutiges #MittendrinMittwoch diesmal aus dem fulminanten Fantasy-Roman „Stormheart – Die Rebellin“ von Cora Carmack.

Roar strich mit den Fingern über die Blätter, sie bekam einen trockenen Mund. Vielleicht war das mit dem Tornado ja nur ein merkwürdiger Zufall gewesen? Tief in ihrem Inneren wusste sie, dass das nicht stimmte. Sie hatte schon immer gewusst, dass sie anders war, ihr war nur nicht klar gewesen, wie sehr.

Cora Carmack: „Stormheart – Die Rebellin“, S. 252 (Gebundene Ausgabe, © 2017 Verlag Friedrich Oetinger GmbH)

Tja, der Tornado, der hat die gute Aurora ja völlig aus dem Konzept gebracht. Anfangs dachte ich, dass die richtig durchgeknallt ist. Aber da scheint dieser Tornado wohl doch eine ziemliche Macht auf sie auszuüben. Das arme Kind. Die ist ja total ausgeflippt!

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Leseprobe: Benne Schröder – In der Liebe ist die Hölle los

Vielversprechender Einstieg mit herrlichem Sarkasmus und gelungenen Spitzen

Cover: Benne Schröder - "In der Liebe ist die Hölle los" - Leseprobe © 2017 LYX by Bastei Lübbe
Cover: Benne Schröder – „In der Liebe ist die Hölle los“ – Leseprobe © 2017 LYX by Bastei Lübbe

Der Autor des Buches Benne Schröder lebt in Köln und in meiner Heimatstadt München, hat lange für den Radiosender 1LIVE moderiert (DER Jugendradiosender in NRW) und präsentiert uns nun seinen Debütroman im Verlag LYX, bekannt für den Romantic-Fantasy Boom seit 2007. Also romantische bis hin erotische Unterhaltung für (erwachsene) Frauen. Na, das ist ja eine interessante Mischung.

Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich es nicht so aufregend finde. Es ist sehr simpel mit einfachen Zeichnungen. Der Schriftzug ist aber gelungen. Insgesamt ist es aber austauschbar, hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube nicht, dass ich das Buch anhand des Covers in einer Buchhandlung in die Hand genommen hätte.

Ein männlicher Autor schreibt einen Romantasy Liebesroman aus der Sicht einer Frau. Das war der eigentliche Grund, warum ich überhaupt die Leseprobe geöffnet habe. Und ich muss sagen, die ersten Zeilen haben mich überrascht!

Am Anfang der Leseprobe lernen wir Catalea Morgenstern und ihren Freund Jan kennen. Der macht aber gerade in diesem Moment mit ihr Schluß. Sein großes Problem waren die angeblich mafiösen Machenschaften der Familie Morgenstern. Aber dem Leser wird sehr schnell klar, dass Cataleas Vater nicht nur ein Mafia-Boss ist, sondern viel mehr, als man sich als Normalsterblicher vorstellen möchte. Er ist im wahrsten Sinne der Teufel, und Catalea seine Halbbluttochter.

Tja, und dies blitzt dann nun auch in Cataleas Verhalten auf, denn Jan muss für sein Handeln büßen. Erst recht, nachdem er ihr eröffnet hatte, dass er schon eine Andere hat. Das kann sich Catalea Morgenstern natürlich nicht gefallen lassen. Das Herzchen kann ganz schön kaltblütig sein, aber was soll’s, sie sieht ihn auf der „anderen Seite“ ja wieder…

Sprachlich ist es herrlich frisch und witzig. Die Idee der „Hölle 4.0“ finde ich gelungen und macht neugierig. Ja, auch das Jenseits muss mit der Zeit gehen:

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S. 14, Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“ (© 2017 LYX Verlag, Leseprobe)

So erfahren wir nun in einem Auszug aus dem „Ratgeber für Tote“, dass zwar die Seelen aller Religionen im „Dunkel“ ankommen, sich das Jenseits aber an den Glauben der Seele anpasst. Freche Spitzen peppen dieses eigentlich heikle Thema sehr gekonnt auf. Da sind ein paar Seitenhiebe zwischen den Zeilen dabei, die für einigen Zündstoff bieten können:

Muslime blättern direkt zu Kapitel 3, und alle christlichen Strömungen orientieren sich in Kapitel 4 bei den jeweiligen Unterpunkten. Radikal evangelische Freikirchen warten bitte auf den Totenarbeiter.

S. 15, Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“ (© 2017 LYX Verlag, Leseprobe)

Die Vorstellung, dass sich die Hölle in unserer heutigen Zeit – allein durch die demographische Entwicklung und daraus resultierenden höheren Anzahl an gefallenen Seelen – inzwischen zu einem Megakonzern mit hohem Verwaltungsaufwand entwickelt hat, ist im Grunde nicht neu. Auch die Ähnlichkeit mit der Mafia. Es gibt in Benne Schröders Geschichte mehrere Häuser, die das Einsammeln der Seelen in ihren Sprengeln übernehmen. Aber nur ein Haus (das der Morgensterns) wacht über alle anderen Häuser und Cataleas Vater ist der Ober-Boss. Natürlich lechzen die Bosse der unteren Häuser danach diese Führung irgendwann mal zu übernehmen.

Catalea muss nun unter ihrem Vater in der Firma arbeiten und muss die verlorenen Seelen einsammeln und zum Torhaus in Köln bringen, sie ist ein Totenhändler. Aber Cataleas Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig, sie ist etwas unbeholfen und passt so gar nicht in die „High-Society“ der Firma. Dazu wird sie argwöhnisch von ihren Kolleginnen aus den anderen Häusern beobachtet, so wie Evangelista Scaletto. Ein Vamp, das neidisch auf Cataleas Stand ist, aber unsterblich in Cataleas Bruder Augusto verknallt ist.

Mir gefallen Cataleas herrlich freche und sarkastische Gedanken:

Wahrscheinlich hatte sie in ihrem Tagebuch seinen Namen mit Herzchen eingekringelt und Bilder von ihm zu kitschigen Collagen zusammengeklebt.

S. 31, Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“ (© 2017 LYX Verlag, Leseprobe)

Dazwischen gibt es einen Abschnitt in kursiv, der aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben ist. Es ist nicht ganz klar, von wem da die Rede ist. Das verwirrt gerade ein bisschen. Ansonsten gefällt mir der flüssige Schreibtstil, der in seiner Ironie aber auch unterschwellige Töne mit sich bringt, und trotzdem authentisch wirkt.

Gerne möchte ich wissen, ob sie Jan im Jenseits doch wieder sehen wird, oder ob es einen anderen Love-Interest für sie geben wird? Vielleicht der Typ mit den langen schwarzen Haaren?

Cover: Benne Schröder - "In der Liebe ist die Hölle los" - Leseprobe © 2017 LYX by Bastei Lübbe
Cover: Benne Schröder – „In der Liebe ist die Hölle los“ – Leseprobe © 2017 LYX by Bastei Lübbe
  • LYX an Imprint by Bastei-Lübbe
  • Benne Schröder: „In der Liebe ist die Hölle los“
  • Cover: © ZERO Werbeagentur, München
  • Erscheinungstermin: 24.04.2017
  • Genre: Romantasy, New Adult
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Leseprobe: 38 Seiten (PDF)
  • Bereitstellung durch » Lesejury.de und » LYX

Über das Buch (formally known as Klappentext):

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …

Das Buch erschien am 24. April 2017
Die Taschenbuch-Ausgabe unter der ISBN: 978-3-7363-0449-9
Das eBook unter der ASIN: 978-3-7363-0464-2

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#MittendrinMittwoch – Herzschlag

Nein“, widersprach Cedric in diesem Moment und die Lichtpunkte seines Sternzeichens leuchteten so hell über seinem Kopf, dass sie mich blendeten.

Plötzlich war mir mein Herzschlag überdeutlich bewusst, als ich Cedrics dunklen Blick auf mir spürte, der sich in meinen brannte und mich gefangen nahm. Die Präsenz seiner düsteren Kraft zog mich auf einer tiefen, instinktgetriebenen Ebene an.

Rose Snow: „Die 11 Gezeichneten – Das zweite Buch der Sterne“, Pos. 2902 (eBook, unveröffentlichtes Manuskript für Testleser )

Was soll ich sagen, ich bin so glücklich, dass ich wieder mal als Testleserin für Rose Snow tätig sein darf. Leider konnte ich in den letzten Tagen nicht so viel lesen, deswegen bin ich gerade erst bei der Hälfte.

Es kann auch sein, dass diese Zeilen, die ich oben aufgeführt habe, eventuell so auch gar nicht vorkommen. Denn Rose Snow wird nach der Testrunde das Buch noch mal überarbeiten und ins Korrektorat schicken.
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Rezension: FederLeicht 5 – Wie Nebel im Wind

Packende Spannung und dramatische Wendungen, perfekte Fortsetzung der Saga

Cover Marah Woolf: "Federleicht 5 - WieNebel im Wind" Copyright: © 2017 Marah Woolf (Independently published)
Cover Marah Woolf: „Federleicht 5 – Wie Nebel im Wind“ Copyright: © 2017 Marah Woolf (Independently published)

Für mich als bekennender Marah Woolf Fan natürlich ein Muss, diese Fortsetzung der FederLeichtSaga zu lesen. Habe ich den Moment doch schon so voller Vorfreude entgegengefiebert, und wurde ich definitiv nicht enttäuscht!

Coverbild
In einem mausigen Nebelgrau erscheint nun das 5. Band der FederLeichtSaga. Verteilt auf dem Cover sieht man die verschiedenen Aureolen, wobei hier die Feder im unteren Drittel hervorgehoben ist. Sie wird in diesem Buch auch eine wichtige Rolle spielen.

Handlung
Zurück aus dem Haus der Wünsche dürfen die Freunde Eliza, Sky und Frazer auf Avallach bleiben, müssen sich aber am Unterricht beteiligen. Cassians Hochzeit mit Opal steht kurz bevor, und sein Wunsch, endlich das Augenlicht wieder zu erlangen wird immer greifbarer. Eliza trägt die Bürde des 3. Siegels und will es noch nicht zerstören, denn sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben Grace aus dem Siegel retten zu können. Doch die Magier werden immer mächtiger und es passieren schreckliche Dinge auf Avallach. Eliza muss endlich handeln, aber wem kann sie noch vertrauen?
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#MittendrinMittwoch – Nur Freunde

Cassian nickte. »Das weiß ich.« Er stand auf, beugte sich über mich und gab mir einen freundschaftlichen Kuss auf die Stirn. Er wirkte erleichtert. Hatte er eine Szene oder einen Weinkrampf erwartet? Dann kannte er mich aber schlecht.

Marah Woolf: „FederLeicht – Wie Nebel im Wind“ (Band 5), Pos. 3141 (eBook, © 2017 CreateSpace Independent Publishing Platform )

Aaaarghh, es ist zum Haare ausraufen! Für Cassian ist die Hochzeit wohl unabwendbar. Und Eliza bockt jetzt natürlich: „Wir sind nur Freunde“. Die will ihm keine Blöße zeigen. Aber dabei liebt er sie doch so sehr! Das sagen alle um Eliza herum. Es steht ihm und ihr in die Stirn eingemeißelt. #MittendrinMittwoch – Nur Freunde weiterlesen