Rezension: Acht Sinne – Band 7 der Gefühle

Anfangs ein bisschen zäh, später wieder spannend aber auch etwas übertrieben martialisch

Cover Acht Sinne Band 7 Copyright: © 2016 Rose Snow & Anna Pfeffer
Cover Acht Sinne Band 7 Copyright: © 2016 Rose Snow & Anna Pfeffer

Auch in diesem Buch habe ich so einige Längen gehabt. Teilweise war ich nicht mehr so an die ganze Geschichte gefesselt, dass ich wegen anderen Büchern das Band 7 bei 37% weggelegt habe, ohne große Sehnsucht danach zu spüren, es unbedingt weiter lesen zu müssen. Nach einem 2. Anlauf habe ich es dann zu Ende gelesen. Die Spannung wird auch erst ab der Hälfte wieder stärker und das Herzflattern kommt erst im letzten Drittel wieder auf seine Kosten.

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Süßer Mohn-Kürbis Brotaufstrich

Rezept Kürbis-Mohn Brotaufstrich
Rezept Kürbis-Mohn Brotaufstrich

Etwas leckeres und habe ich selbst erfunden. Um meine Kürbisschwemme zu dezimieren kam ich auf diese Variante. Vor allem liebe ich aber Mohn und habe versucht, dieses zu kombinieren.

Es ist schnell zubereitet und schmeckt schon fast besser als der berühmteste Schokoladen-Aufstrich!

Zutaten:
ca. 300 g Hokkaido-Kürbis
100 g Mohnsamen
1-2 EL Honig
200 Rahm (Schlagsahne)

Zubereitung:
Den Kürbis waschen und in Würfel schneiden. Die Würfel in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser ca. 10-15 Minuten dämpfen.

Den Mohn mit der Getreidemühle grob mahlen und in einem Topf mit dem Honig und dem Rahm mindestens 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis der Mohn ein wenig „eingedickt“ ist. Mohn muss erhitzt werden, damit er die extreme Bitterkeit verliert. Wer den Mohngeschmack schätzt, nimmt nur 1 EL Honig, wer es süßer mag gerne mehr.

Den Kürbis zum Mohn hinzugeben und mit dem Pürierstab pürrieren. Die noch heiße Masse in abgekochte Marmeladengläser abfüllen, verschließen und in den Kühlschrank stellen.

300 g ergibt ca. 2-3 Marmeladengläser.

Ein absolutes Muss für Mohn-Liebhaber!!!

Leckerer Rote-Beete Brotaufstrich

Zutaten:

  • 300 g Rote-Beete
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 150 ml Wasser
  • 20 g Couscous (vorgegarter Instants-Couscous)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft oder Essig
  • Salz, Pfeffer,
  • 1/2 TL Anis gemahlen
  • 1/2 TL Kümel gemahlen

Die Rote-Beete schälen und in gleich große Würfel schneiden. Mit den Sonnenblumenkernen im Wasser ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann den Couscous hinzugeben und bei geringer Hitze noch 10 Minuten ziehen lassen. Die übrigen Zutaten hinzugeben und mit dem Pürierstab pürieren.

Die Masse in frisch gewaschene Schraubgläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

Der süßlich-nussige Brotaufstrich schmeckt hervorragend auf frisch gebackenen Brot aber auch deftig zu frisch gekochten Salzkartoffeln.

Im Schraubglas im Kühlschrank kann sich der Brotaufstrich bis zu 3 Wochen halten.

Böhmisches Kürbiskraut

Mal wieder was von meiner Großmutter aus Böhmen. Obwohl sie es für mich noch nie gekocht hat. Meine Mutter aber meinte, sie hätte das früher oft zubereitet.

Ich habe es ein bisschen nach meinem Gusto angepasst. Letztens ist es mir nicht gut gelungen. Es liegt vor allem an den Raspeln und an der Kochzeit. Der Kürbis darf nicht zu lange köcheln, da er sonst „matschig“ wird. Lieber etwas kürzer, dafür aber bissfester. Man kann auch hervorragend dazu Karotten oder Pastinake kombinieren, je nach dem was einem Schmeckt.

Zutaten:
1 kleiner bis mittelgroßer Hokkaido
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Zucker
1/2 Bund Petersilie
1-2 El Tomatenmark
50 ml Essig
1 Becher Sauerrahm, oder Creme frêche
Salz, Pfeffer
1 TL edelsüßer Paprika
1 TL Kümmel

Zubereitung:
Den Kürbis waschen, trocknen und mit der Küchenreibe raspeln, salzen und ca. 15 Minuten stehen lassen.

In einem großen Kochtopf den Zucker mit etwas Fett caramelisieren, Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und zu dem caramelisierten Zucker geben und mit dem Tomatenmark anschwitzen. Die Petersilie waschen und fein wiegen und mit dem Paprikagewürz dazugeben. Der Paprika darf nicht anbrennen.

Den geraspelten Kürbis dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten im eigenen Saft köcheln lassen. Ist er zu trocken, kann man ruhig etwas Wasser dazu geben. Während der Kochzeit den Essig hinzugeben. Gegen Ende der Kochzeit den Sauerrahm untermischen und den Topf vom Herd nehmen.

Rezension: Cookies, Kekse und Katastrophen  –  Tennessee Storys (Zuckergussgeschichten 3)

Zuckersüße Herzflatter-Häppchen für zwischendurch

Cover Cookies, Kekse und Katastrophen Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)
Cover Cookies, Kekse und Katastrophen Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)

Chloe, die Besitzerin des Bücherladens mit Café und Keksbäckerei, fand die Idee ganz lustig, ein Buch herauszubringen mit wahren und sehr delikaten Geschichten über den Frauenschwarm Eric. Sie kann Eric nicht ausstehen wegen seinen perfiden Anmachen und seinem sehr aktiven Liebesleben, über das ganz Crossville genau Bescheid weiß. Dummerweise wurde das Buch aber ein ziemlicher Erfolg. Chloe wurde nun von ihrem Verlag angehalten, in ihrem Cookiebook eine Lesung mit ihrem Buch zu geben, welches sie unter einem Pseudonym veröffentlicht hat. Und genau in dem Moment betritt auch Eric das Cookiebook.  Chloe hat zwar die Namen von Erics Eroberungen geändert, aber nicht seinen. Der in seiner Ehre gekränkte Macho Eric findet das natürlich gar nicht lustig und heftet sich nun an ihre Fersen. Ihm wird sofort klar, dass nur eine Person aus Crossville diese Geschichten veröffentlicht haben kann. Er will Sie dazu bringen, ihr zu verraten, wer die Autorin in Wirklichkeit ist.

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Rezension: Irgendwo im Glück

Sehr ergreifendes Buch über Toleranz aber auch Verzeihen können. Vor allem die letzten Seiten gehen sehr unter die Haut

Cover Irgendwo im Glück Copyright: © 2016 by Rowohlt Verlag GmbH

Die ist mein erster Roman von Anna McPartlin, und ich durfte ihn im Rahmen einer Lesechallenge auf lovelyboks.de lesen. Da der Vorgänger-Roman „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von allen schon sehr hoch gelobt wurde, hat mich der Roman neugierig gemacht.

Das Cover: 

Die Gestaltung der Illustratorin Felicitas Horstschäfer wirkt eher niedlich. Es lässt auch eher an einen schönen Roman denken, an eine unbeschwerte Kindheit. Die Zeichnungen sind extra im Stil von Kindermalerei mit Wachsmalstiften gehalten. Ich vermute, das könnte ein Bild sein, das Jeremy als Kind gemalt hat. Also seine Phantasie und Vorstellung, wie sein Ort des Glücks aussieht. Eine bunte Wiese mit Schmetterlingen. Voller Ruhe und Harmonie. Was Jeremy leider in seiner Kindheit nicht erleben durfte. Das Cover lässt nicht unbedingt auf das tiefgreifende Thema schließen, welches in dem Buch tatsächlich behandelt wird.

Die Handlung: 

Maisie Bean lebt mit ihren jugendlichen Kindern bei ihrer demenzkranken Mutter, getrennt von ihrem gewalttägigen Ehemann, der plötzlich verschwunden ist. Gemeinsam mit ihren Kindern Jeremy und Valerie und ihrer besten Freundin Lynn kümmern sie sich um ihre demenzkranke Mutter. Jeremy ist ein 16 jähriger Junge mit normalen und typischen Träumen, die natürlich auch durch die Erlebnisse mit dem gewalttätigen Vater geprägt sind. Valerie ist ein 12 jähriges Mädchen, voll in der Pubertät, die ihre Provokation und Traurigkeit durch heftige Schimpfwörter Ausdruck verleiht. Die Großmutter Bridie driftet zwischen klaren Momenten und absolutem Nebel hin und her, und lässt dann die typische Aggression gegen ihre unbekannte Umwelt vor allem an Maisie aus.

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Rezension: Zum Vernaschen zu schade – Tennessee Storys (Zuckergussgeschichten 2)

Diese kleine Kurzgeschichte von Emma C. Moore ist mal wieder erfrischend und gewohnt prickelnd. Eine süße Lovestory mit viel Humor!

Cover Zum Vernaschen zu schade Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)
Cover Zum Vernaschen zu schade Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)

Die junge Amy steht vor verschlossener Tür im strömenden Regen. Ihr Makler hat sie versetzt. Durch Zufall nehmen die Nachbaren, die Brüder Sam und Daniel sie auf und sie verbringt einige Tage dort. Das arme Ding – meine Mutter würde „Arme Haut“ sagen – hatte keine schöne Vergangenheit und ist gegenüber Männern sehr verschlossen. Bislang hatte sie sich auch hervorragend alleine durchs Leben geschlagen. Das ändert sich aber bald, als ihr etwas passiert, und sie ohne der Hilfe von Daniel wahrscheinlich nicht überlebt hätte, und wahrscheinlich auch nie erfahren hätte, was Liebe und Vertrauen bedeutet…

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Rezension: Erdbeeren im Schnee  –  Tennessee Storys (Zuckergussgeschichten 5)

Eine verzückende kurze Lovestory mit gewaltigen Funkenschlägen!

Cover Erdbeeren im Schnee Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)
Cover Erdbeeren im Schnee Copyright: © Emma C. Moore (alias Marah Woolf)

Gwen, die gerade ihren Freund verlassen hat und tränenüberströmt am Steuer sitzt, baut  auch prompt einen Unfall. Sie fährt dem nicht unaktraktiven Ben hinten drauf, und das gerade kurz vor Weihnachten. Gwen will gar nicht zu ihrer Familie, da sie keine Lust auf die besserwissenden Blicke ihrer Schwestern hat, die – im Gegensatz zu ihr – bereits verheiratet sind und Kinder haben. Da ihr Auto Schrott ist, bringt Ben sie nun zur Familie und muss dem armen Häuflein Elend ritterlich zur Seite stehen. Er gibt sich als ihr Verlobter aus,  und damit beginnt ein aufregendes Spiel mit Verwicklungen, bei denen es teilweise gewaltig knistert! Vorsicht! Da fliegen schon Funken aus dem Buch!!!

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Rezension: Die Flammen der Zeit – Zeitlos-Trilogie 3

Großartiger Abschluss, habe oft schallend gelacht, mitgefiebert und mitgeweint!

Cover Die Flammen der Zeit Copyright: © 2016 Carlsen Verlag GmbH, Hamburg

Sandra Regnier hat mich mit ihrer Pan-Trilogie sehr begeistert, ja sogar richtig „geflasht“. Natürlich musste ich auch ihre anderen Bücher lesen, die mir von Anfang an alle sehr gut gefallen haben. Es hat mir durch ihren Schreibstil in allen Ihren Bücher extrem viel Spaß bereitet und freute mich sehr, nun auch endlich das 3. Band der Zeitlos-Trilogie zu lesen zu dürfen.

Das Cover:

So einfach und doch so schön. Das Cover stammt von formlabor, einem Designbüro in Hamburg, welches schon für einige Cover aus unterschiedlichen Genres vorwiegend erschienen im Carlsen-Verlag verantwortlich ist, wie zum Beispiel die Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Das Cover des 3. Buches reiht sich in die Zeitlos-Trilogie passend ein. War es für das 1. Band eine Eichelhäher-Feder auf blauem Hintergrund, für das 2. Band Laubblätter auf rotem Hintergrund, sind es hier schwebende Blütenblätter über einen violetten Hintergrund.

Die Handlung:

Meredith muss mit ihren Gefährten die richtigen Meridiane finden, um zu verhindern, dass die Erde stehen bleibt und an Schwerkraft verliert. Sie muss ein ganz gewisses Ritual an drei ganz bestimmten Orten durchführen, um die Platoniden aus der Vergangenheit, Brandon, Elisabeth und Cromwell, wieder in ihre Zeit zurück zu schicken, um damit die Apokalypse aufzuhalten. Zunächst ist sie mit Brandon, den sie seit dem 1. Band anhimmelt und gnadenlos verfallen ist, und dem Bruder ihres allerbesten Freundes Colin unterwegs. Am ersten Meridian treffen sie dann auf Colin und Elisabeth und gemeinsam müssen Sie die Reise durch Schottland antreten und durchstehen. Das Problem aber ist, dass sie zunächst die richtigen Orte nicht kennen, nicht wissen, wie genau das Ritual von Statten gehen soll, ihr Widersacher Stuart Cromwell sie von ihrem Vorhaben abhalten möchte und ihnen dabei auch noch die Zeit davon rennt.

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Rezension: Bran

Beeindruckende Zeichnungen und fantastisch mystische Geschichte

Cover Bran Copyright: © Carlsen Verlag GmbH, Hamburg 2016

Zunächst erst mal möchte ich mich bei Carlsen Verlag sehr dafür bedanken, dass ich als Willkommensgeschenk bei den Buchbloggern dieses wundervolle Bildband bekommen habe.

Das Cover:

Die deutsche Illustratorin Maike Plenzke zeigt auf dem Cover das Antlitz des jungen Prinzen Bran. Seine blauen Augen starren einen direkt an. Verängstigt aber auch ehrgeizig wirkt sein Blick. Man kann darin den verletzten Stolz, aber auch die Wut über seinen Fluch erkennen, der ihm im verbotenen Wald zum Verhängnis wurde. Die Wirkung des Coverbildes ist toll und mystisch.

Die Handlung:

Der junge, ehrgeizige, aber auch arrogante Prinz gerät auf der Jagd in den verbotenen Wald und schießt dort ein Reh mit goldenem Geweih an. Auf der Suche nach seiner Beute trifft er eine verletzte junge Frau, der er anfangs helfen möchte, aber dann feststellt, dass sie eine Kreatur ist, die sein Vater und sein Volk hasst. Durch seine Abscheu gegenüber den Kreaturen will er die Frau töten, doch diese Hexe verflucht ihn. Der Prinz wird selber ungewollt zu einer Kreatur, nur nachts kann er sich in seiner wahren Gestalt zeigen. Er wird von einer Füchsin gejagt, bei der es sich um die junge Heilerin Macha handelt. Ausgestoßen aus der Welt seines königlichen Vaters, will er sich von Macha heilen lassen und hilft ihr ein ganz bestimmtes Kraut zu finden, damit Macha das Elfenmädchen Riahmon retten kann. Dazu müssen beide aber in das schreckliche Land der Fermuren…

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