Rezension: Diana & Matthew Trilogie

Zu viel Nebenschauplätze und Personen verderben das Lesen

Covers Diana & Matthew Trilogie Copyright: BlanvaletIch weiß wirklich nicht, wie ich diese Trilogie rezensieren soll. Eigentlich ist die Story gut. Was mich wirklich stört, ist die abgehakte Stakkato-Sprache. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung. Oft musste ich Passagen 3x lesen, weil die Autorin wie eine Nähmaschine über Ereignisse hinwegfegt, so dass ich das Gefühl hatte, ich hätte aus Versehen ganze Zeilen übersprungen.

Was mich in diesen drei Büchern aber wirklich wahnsinnig gemacht hat, sind die unheimlich vielen Personen. Dauernd tauchen neue Namen auf, die sich teilweise gleich anhören. Die Bühne wimmelt vor lauter Figuren und man hat überhaupt keinen Überblick mehr. Ständig muss man sich fragen: „wer war das denn schon wieder?“ Und leider stimmt das Motto: Viele Köche verderben den Brei. Und keiner von den Personen hat wirklich Tiefe, ist greifbar.

Für die Figuren kann ich mich irgendwie nicht erwärmen. Die Protagonisten sind mir durch den oberflächlichen Schreibstil nicht wirklich greifbar. Gefühle werden nicht ausformuliert. Die einzigen Personen, die für mich Tiefe erhalten haben, waren Gallowglass und Jack.

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