Ich habe mir ein bisschen Urlaubslektüre auf meinen Kindle geladen. Die drei Bände Winter Academy, Spring Academy und Summer Academy habe ich bereits gelesen und freue mich nun sehr auf diesen Band – die Autumn Academy.
Bisher haben mir alle Bücher der Seasons of Fate-Reihe von Karolyn Ciseau richtig gut gefallen, wobei Winter Academy für mich immer noch der stärkste Teil ist. Trotzdem sind es alles wahnsinnig schöne Wohlfühlbücher – jedes mit einem tollen Setting und hervorragend geschrieben. Jedes Buch erzählt eine in sich abgeschloss ene Geschichte. Sie spielen zwar in derselben Welt, bringen aber jeweils ganz eigene Besonderheiten mit.
Umso mehr freue ich mich jetzt auf dieses Schätzchen – und bei diesem Band gefällt mir das Cover sogar ganz besonders gut!
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Verborgen in den wilden Wäldern Kanadas liegt die Autumn Academy, an der Jägerin Eris im Kampf gegen die finsteren Nebelwanderer ausgebildet wird. Doch ihre Welt gerät aus den Fugen, als sie in die Hände des mysteriösen Nebelprinzen Callum fällt und von ihm in eine abgeschiedene Waldhütte verschleppt wird. Er behauptet, er wolle den endlosen Krieg zwischen den Jägerinnen und seinem eigenen Volk beenden. Zwischen abgrundtiefem Misstrauen, dunkler Faszination und wachsender Anziehung muss Eris eine Entscheidung treffen, bei der sie alles aufs Spiel setzt. Denn von ihrem Urteil hängt nicht nur die Zukunft der Academy ab, sondern auch das Schicksal der gesamten Menschheit.
Oookay… also, grundsätzlich hat mir die Reihe sehr gut gefallen – sonst hätte ich wohl Band 3 gar nicht erst angefangen. Ich liebe Stellas Schreibstil, ihre Sprache, ihre rasante Storyline und das Unerwartete, das sie in jedem Band geschickt einbaut. Auch Band 3 hat mir im Grunde gut gefallen, doch es gibt da ein paar „Aber“.
Zunächst sollte man wissen, dass es sich hierbei – wie Stella selbst im Nachwort zu Band 3 schreibt – um „ein bisschen Reverse Harem“ handelt. Mir war das vorher nicht bewusst, und bis Ende des zweiten Bandes war es auch nicht so ausgeprägt. In diesem Teil aber kommt es deutlich durch – und naja… mich hat das nicht angesprochen. Nicht falsch verstehen: Stella kann unglaublich gut schreiben, vor allem spicy Szenen. Diese eine spezielle Szene (bei etwa 50 %) war aber einfach nicht meins.
Warum genau, kann ich gar nicht so klar sagen. Nach längerem Überlegen denke ich, es liegt vor allem daran, dass sie mir zu „technisch“ wirkt. Einzelheiten werden sehr detailliert beschrieben, wodurch es für mich eher „mechanisch“ wirkt – fast so, als wäre die Szene nur um des Spices willen da. Die Emotionen und Gefühle gehen für mich dabei verloren. Auch die beteiligten Figuren passen für mich nicht ganz. Ohne zu spoilern: Bei zweien bin ich einverstanden. Der dritte Partner aber passt für mich überhaupt nicht dazu – zumal ich seine plötzlich so extreme sexuelle Anziehungskraft gegenüber Leaf nicht nachvollziehen kann. In den ersten beiden Bänden wirkten sie für mich eher freundschaftlich, ja sogar fast geschwisterlich miteinander verbunden.
Und ganz ehrlich: Für mich hätte es den dritten Band gar nicht gebraucht. Ein wenig wirkt es, als würde die eigentliche Handlung nicht wirklich vorankommen und durch die geheime Untergrundbewegung in Tokio lediglich etwas „Füllstoff“ dazugegeben.
Trotzdem bleibt es eine großartige Geschichte – und sprachlich ist sie einfach top!
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Nach dem dramatischen Ende der Exorzisten-Wettkämpfe in London muss Leaf die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern taucht sie in Tokio unter. Dort stößt sie schließlich auf eine Untergrundbewegung aus Menschen und Dämonen, die ihre Sicht auf die Welt völlig auf den Kopf stellen. Während Leaf gegen die Dunkelheit ringt, die das letzte Stück ihrer Menschlichkeit zu verschlingen droht, entbrennt der Krieg der Exorzisten: Soll sie um Macht kämpfen oder für das Leben derer, die sie liebt? Eine falsche Entscheidung könnte den Untergang der Welt bedeuten …
Nachdem mir „Offline“ von Arno Strobel gut gefallen hatte, habe ich mich nun diesem Buch gewidmet – und wurde nicht enttäuscht.
Arno Strobel erzählt eine spannende Geschichte über einen Mann, dessen Frau plötzlich über Nacht aus ihrem gemeinsamen Haus verschwindet. Es gibt keinerlei Spuren von Einbruch oder Gewalt. Auf seiner Suche nach ihr stößt er auf ähnliche Fälle, und nach und nach wird klar, dass das Smarthome-System eine entscheidende Rolle spielt.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Ich war sofort in der Geschichte drin, und Arno Strobel verstand es, mir immer wieder neue Verdächtige zu präsentieren.
Das Thema ist durchaus heikel, denn unsere Gesellschaft geht immer sorgloser mit sensiblen Daten um. Kaum jemand hinterfragt noch, wer welche Informationen besitzt. In dem Roman steuert eine App das gesamte Haus – und wer die Zugangsdaten hat, hat freie Bahn für kriminelle Aktivitäten.
Die Auflösung war für mich überraschend und zugleich stimmig. Insgesamt ein kurzweiliger Krimi, der mir viel Spaß gemacht hat – perfekt für zwischendurch.
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.
Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?
Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …
Und nun ist es da!!!! Auch wenn wir schon Band 2 testlesen, halte ich hier den ersten Band einer meiner absoluten Lieblingsreihen in den Händen – und er ist umwerfend schön! Klar, ich liebe auch die Erstausgaben, aber trotzdem hat mich dieses Exemplar ganz schön umgehauen. Vor allem, weil es ein ganz besonderes Buch ist.
Der Unterschied zur Erstausgabe liegt nicht nur in den kleinen Überarbeitungen, die Marah vorgenommen hat. Vor allem hat sie nun auch Kapitel aus Lucifers Sicht hinzugefügt. Anfangs war ich sehr skeptisch, gerade bei Band 1, ob Marah damit nicht einen Teil der Überraschung – den Plottwist am Ende – vorwegnehmen würde. Und ja, für Leser:innen, die diese Reihe noch nicht kennen, wird das wahrscheinlich so sein. Aber dennoch bleibt es einfach eine gigantische Geschichte. Auch in dieser Fassung habe ich mit Moon mitgekämpft und mitgelitten.
Schon in der ersten Fassung fand ich Cassiel nur ganz nett – und hatte wohl schon damals den richtigen Riecher. Jetzt, beim zweiten Lesen, kommt er mir, wahrscheinlich auch durch die Überarbeitungen und den Zeitabstand, deutlich zugänglicher und harmloser vor.
Moon ist auch in dieser Version tough, stark und unglaublich dickköpfig – und gegenüber den Engeln ganz schön aufmüpfig. Das ist uns damals schon aufgefallen und bleibt auch hier unverändert. Aber genau so lieben wir Moon! Ich bin froh, dass Marah hier nichts „entschärft“ oder abgeschwächt hat.
Einfach ein Jahreshighlight! Jetzt bin ich gespannt auf die neue Hörbuchfassung. Die alte hat mir – sehr zu Marahs Leidwesen – nicht so gut gefallen, weil ich mit der Hörbuchstimme nicht klargekommen bin. Diesmal spricht jedoch Yesim Meisheit das Hörbuch, und ich freue mich schon riesig darauf!
Über das Buch (formally known as Klappentext)
„Mein Name ist Moon de Angelis und seit drei Jahren kämpfe ich einmal in der Woche in der Arena Venedigs gegen einen der Engel. Seit ihrer Rückkehr haben sie die Welt in mittelalterliche Zustände zurückgeworfen und sie sind weder sanft noch barmherzig, wie man uns jahrtausendelang erzählt hat. Aber ich kämpfe nicht für Ruhm oder aus freien Stücken – sondern damit meine Geschwister überleben. Ich werde alles tun, um sie in Sicherheit zu bringen, selbst wenn ich dafür Lucifer höchstpersönlich gegenübertreten muss.“
Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel.ist den Verlust der Ewigkeit wert.
Dieses Buch wollte ich schon sehr lange lesen – und plötzlich taucht es bei Kindle Prime auf. Klar, dass ich es sofort herunterlade! Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich das mit meinem aktuellen Testbuch unter einen Hut bekomme. Aber ich denke, das wird schon klappen.
Besonders reizt mich das Thema, weil man in der Buchbubble doch immer wieder von Plagiatsvorfällen hört – und diese tatsächlich auch regelmäßig passieren. Spannend finde ich vor allem das verschobene Rechtsbewusstsein derjenigen, die so etwas tun, oft ohne sich wirklich bewusst zu sein, was sie da eigentlich machen. Gerade in der heutigen Zeit mit KI halte ich dieses Thema für besonders wichtig. Nicht nur, weil KI sich aus urheberrechtlich geschützten Texten bedienen kann (und es vermutlich auch tut), sondern auch, weil ein Bewusstsein dafür geschaffen werden muss, wie wir mit Texten – und ebenso mit Bildern – umgehen, die wir nicht selbst erschaffen haben, und welche Rolle KI dabei spielt.
Was erwarte ich mir von diesem Buch? Auf jeden Fall gute Unterhaltung!
Über das Buch (formally known as Klappentext)
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten „ganz normaler“ weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.
Testbuch „Someday I’ll Heal 2“, von Caro A. Steinert
Von einem Testbuch zum nächsten… Ich freue mich riesig, dass inzwischen immer mehr Autor:innen auf mich zukommen und mir ihr Buch schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin anvertrauen. Das ist für mich eine ganz besondere Ehre, und ich weiß dieses Vertrauen sehr zu schätzen.
Heute darf ich sogar verraten, um welches Buch es diesmal geht: Die liebe Caro hat mich gebeten, den zweiten Teil ihrer Someday-Reihe testzulesen. Der erste Band, Someday I’ll Heal, hatte mir bereits unglaublich gut gefallen – er war voller Emotionen und hat mich tief berührt. Umso größer ist nun meine Vorfreude auf die Fortsetzung!
Hier findest Du meine Rezension zum ersten Band der Someday-Reihe von Caro A. Steinert: Someday I’ll Heal
Dieses Buch hat mich vor allem am Anfang emotional tief berührt. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Aritalla und Justus war für mich schön schlüssig, auch wenn der Endkonflikt etwas zu schnell gelöst wurde.
Früher habe ich öfter Thriller und Krimis gelesen, vor allem von skandinavischen Autoren. Diesmal griff ich zu dem Buch Offline von Arno Strobel. Von diesem Autor hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, aber irgendwie kommt man wohl nicht mehr an ihm vorbei.
Eine Gruppe unterschiedlicher Menschen möchte ein „Abenteuer“ erleben und verbringt ein Wochenende ohne Handys und jeglichen Kontakt zur Außenwelt in einem verlassenen Skihotel auf einem Berg. Dass dabei natürlich nicht alles reibungslos verläuft, ist für einen Thriller ja fast selbstverständlich. Das Hotel wird eingeschneit, und niemand hat mehr die Möglichkeit, zu entkommen – geschweige denn, dass die Bergwacht es erreichen könnte. Das Funkgerät ist kaputt, und natürlich hat niemand ein Handy dabei. Schon bald beginnen die Morde: Einer nach dem anderen wird brutal getötet, und selbstverständlich steht jeder unter Verdacht.
Die gesamte Story ist spannend aufgebaut, und man findet schnell hinein. Jeder wirkt verdächtig, und bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer der Täter sein könnte. Die Auflösung fand ich trotzdem schlüssig. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen – es war sehr kurzweilig.
Lustigerweise plane ich demnächst ein Wochenende mit Freunden in der UK, im Lake District, in einer einsamen Hütte ohne Internet- oder Telefonverbindung zu verbringen. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine so gute Idee war, dieses Buch vorher zu lesen…
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline. Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel
Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …
Am Eingang herrschte Chaos. Seit Jahren besuche ich Leipzig, auch am Freitagmorgen, und bisher konnte ich immer „gemütlich“ bis zum Eingang spazieren. Normalerweise bin ich dann mit meinem Presseausweis durchs Pressezentrum gegangen. Da ich mich dieses Jahr schon auf dem Bahnsteig mit meiner Buchseelenschwester Josy Greifenberg (@josygreifenberg.autorin) getroffen habe und wir gemeinsam zum Eingang gelaufen sind, mussten wir durch den normalen Eingang. Doch die Massen an Besuchern schoben sich schon ab der letzten Unterführung in Richtung Haupteingang. Dabei schlängelte sich die Schlange der Wartenden einmal komplett um den Messesee herum. Das hatte ich noch nie erlebt!
Angekommen in der Messe, schlenderten Josy und ich erst einmal durch die Hallen in Richtung Halle 5, um der lieben Caro (@caro_a_steinert_autorin) einen Besuch abzustatten.
Nach dem Mittagessen mit Marah Woolf (@marah_woolf) und einigen Autorinnen vom Delia-Stand begleiteten wir Marah zu ihrer Lesung ihres 3. Bandes der Zodiac-Reihe, House of Verity. Die Lesung war bis auf den letzten Platz gefüllt, und viele mussten auch stehen. Aber Marah las souverän vor, und alle lauschten ganz gespannt.
Für einen Freitag war es schon ungewöhnlich und ungewohnt voll. Es fällt mir auf, dass die Buchmessen nach Corona immer voller werden. War früher der Freitag perfekt geeignet zum Schlendern und Treffen von Autoren und Freunden, bei denen man sich auch mehr Zeit für eine Unterhaltung nehmen konnte, wird es nun von Jahr zu Jahr immer voller und stressiger.
Am Abend gab es dann die erste Häppchenlesung im Café Pascucci, die Romance-Lesung mit den Autorinnen Tanja Neise (@tanjaneiseautorin), Hannah Siebern (@hannahsiebern), Mila Summers (@books_by_mila_summers), Poppy J. Anderson (@poppyjanderson), Saskia Louis (@saskia_louis_) und natürlich Marah Woolf (@marah_woolf). Mit Poppy ist die Häppchenlesung natürlich immer ein riesiges Highlight, da sie sich immer besonders lustige Stellen zum Vorlesen aussucht. Und auch an diesem Abend wurden wir nicht enttäuscht. Diese Abende sind für uns Buchseelenschwestern immer reserviert, da sie ja der Grund sind, warum wir uns eigentlich auf den Weg nach Leipzig machen. Denn an diesen Abenden haben wir immer eine ganze Menge Spaß und Zeit, uns auszutauschen.
Tag 2, Samstag
Der Buchmesse-Samstag startete dann auch wieder in einer großen Masse an Besucheransturm. Diesmal bin ich von der Ostseite gekommen, auch dort wieder riesige Schlangen, die schon auf dem Parkplatz losgingen. Trotzdem bin ich so gut ich konnte direkt zum Eingang Ost gekommen und erstaunlicherweise war ich dann doch sehr schnell drinnen.
Zunächst habe ich mich erst einmal auf der Messe treiben lassen und bin alleine durch die Hallen gegangen. Dabei habe ich mir ein paar interessante Talks angehört, wie zum Beispiel die Podiumsdiskussion mit Prof. Nina Kolleck, Gizem Celik und Ole Reißmann, ob und wie KI die Gesellschaft beeinflusst oder verändert und wie wir damit umgehen müssen. Oder der interessante Talk mit Cassandra Krammer über Coverdesign, die anhand von Vorher-Nachher-Beispielen einfache Kniffe und Tricks aufgezeigt hat, wie man ansprechende Cover gestalten kann. Da ich selbst Gestalterin bin, überlege ich sehr stark, mein Hobby, die Bücher, mehr in meine beruflichen Tätigkeiten zu übernehmen mit Coverdesign und Buchsatz.
Am Nachmittag dann traf ich meine liebe Julia Dippel (@julia_dippel_autorin), und gemeinsam mit Mr. Dippel und meiner Buchseelenschwester Ela sind wir erst einmal Mittagessen gegangen. Danach haben Ela und ich uns noch einen spannenden Talk bei lit.talk im Hugendubel angeschaut, bei dem Autor:innen reale Geschichten in Romane verpacken. Bei dem Talk stellten 3 Autor:innen mit ihren Ideengeber:innen die recht spannenden Bücher vor und erzählten, wie die Zusammenarbeit funktioniert hat.
Natürlich durfte ein Gang durch die Halle 1 (Comicon) nicht fehlen. Und ich liebe es, obwohl es doch jedes Jahr gefühlt das Gleiche ist. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass dieses Mal weniger Cosplay vorhanden war.
Am Samstagabend gab es dann im Café Pascucci die Häppchenlesung „Romantasy“ mit den großartigen Autorinnen Julia Dippel, Rena Fischer, Tanja Neise, Liane Mars und natürlich auch wieder Marah Woolf. Für mich natürlich ein großes Highlight, Julia, Marah und Rena an einem Fleck zu haben. An diesem Abend las Marah auch aus ihrer Trilogie „AngelusSaga“ vor, die dieses Jahr in einer überarbeiteten Version und in einem neuen Kleid neu aufgelegt wird. Wie ich mich darauf freue!
Nana Shar
Weiterlesen: Abbruch: To Kill A Shadow – Die Verfluchten Lande 1
Leider nicht mein Moment für diese Geschichte – bei 30% abgebrochen
Ich musste dieses Buch leider schon nach 30 % abbrechen. Warum genau, kann ich gar nicht so eindeutig sagen – aber es konnte mich bisher einfach nicht packen. Dabei liebe ich Romantasy, und auch den Trope Enemies to Lovers lese ich immer wieder gern. Doch hier konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie zwischen dem angeblich so gefürchteten Jude und der taffen Kiara plötzlich eine so starke Anziehungskraft entstehen konnte.
Weder habe ich von Anfang an die besondere „Grausamkeit“ an Jude erkannt oder gespürt, noch konnte ich den Wandel zur extremen Anziehung zwischen den beiden wirklich mitfühlen. Sie war einfach plötzlich da – und das bereits innerhalb der ersten 30 %. Das wirkte auf mich nicht organisch entwickelt, sondern eher erzwungen.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Sprache wirkt stellenweise gekünstelt und aufgesetzt, mit merkwürdigen Formulierungen, die nicht ganz passen. Möglicherweise liegt das an der Übersetzung – ich kenne das Original nicht und kann das daher nicht beurteilen. Dennoch wirkt der Stil auf mich so, als wolle das Buch unbedingt „High Fantasy“ sein, was sich in stellenweise übertrieben gestelzter Sprache zeigt. Dieser Stil passt für mich aber nicht zu der bisher recht simplen, eintönigen Storyline, die auch noch kaum an Fahrt aufgenommen hat.
Gerade bei High Fantasy erwarte ich auch einen entsprechenden Weltenbau. Bisher gab es dazu jedoch nur vage Andeutungen – etwa von den „bösen Nebeln“ oder dem „grausamen König“. Diese Konflikte fühlen sich für mich aber noch nicht wie eine echte Bedrohung an.
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Informationen nach und nach eingeflochten werden, damit sich das große Ganze erst im Verlauf entfaltet. Aber nach einem Drittel des Buches hätte ich gern schon ein paar Fäden in der Hand gehabt, die mich wirklich fesseln – das war hier leider nicht der Fall.
Deshalb habe ich das Buch erstmal abgebrochen. Vielleicht kommt irgendwann der Moment, in dem ich ihm noch eine zweite Chance gebe.
Katherine Quinn (Autor), Sara Riffel (Übersetzung)
eBook: 6.5 MB (541 Seiten)
Loewe Verlag; 1. Edition (11. Dezember 2024)
ASIN: B0DHSRHFLG
Genre: Romantasy, Jugend-Fantasy
1
Zusammenfassung
Für mich konnte das Buch bisher weder emotional noch inhaltlich überzeugen. Die Verbindung der Figuren wirkte zu plötzlich, die Handlung blieb blass, und der Stil fühlte sich oft zu gewollt an. Vielleicht versuche ich es ein andermal noch einmal.
Nana Shar
Mit etwas über 40 Jahren auf dieser Welt lebe ich mit meiner Familie und einem Hund in Bayern. Am liebsten lese ich im Moment Romantasy, Jugendbücher, Fantasy, Young Adult und New Adult. Mir gefällt vor allem die Mischung aus Spannung und Romantik.
Wieder mal eine tolle und kurzweilige Geschichte – auch wenn ich diesen Band etwas schwächer fand als die Winter und Spring Academy. Mir gefällt trotzdem die Idee der verschiedenen Welten und Magien. Es gibt Phönixmagier, die – wenn sie getötet werden – zu Asche zerfallen und wieder auferstehen. Nur die Elementarmagier sind in der Lage, diese Wesen endgültig zu vernichten.
Etwas schade fand ich, dass die Gefährlichkeit der Sonnenpriesterin, der großen Gegenspielerin, für mich nicht so präsent war. Der Showdown wirkte dadurch leider etwas zu schwach – hier hätte ich mir einfach mehr Dramatik und Wucht gewünscht.
Sehr schön fand ich hingegen, dass der Love Interest nicht dem gegnerischen Team angehört, sondern der Konflikt eher auf persönlicher Ebene stattfindet. Ash und June waren zunächst eng befreundet. Doch dann macht der Mädchenschwarm der Academy der armen Juniper plötzlich das Leben zur Hölle.
Natürlich ist klar, dass in einem Einzelband die Storyline recht komprimiert ist und daher nicht genügend Zeit bleibt, die Konflikte ausführlich aufzubauen. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Auch wenn mir das bei der Winter und Spring Academy etwas besser gelungen schien, habe ich diese Geschichte sehr genossen – besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir gut gefallen.
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Ich glaube, er hasst mich, dabei war er einst mein bester Freund an der Academy. Jetzt macht er sich über mich lustig. Er ist ein Phönixmagier, einer von der coolen Kids. Und ich bin nur eine Hexe. Doch dann passiert es: Er landet durch einen magischen Unfall in meinem Kopf und kann plötzlich all meine Gedanken lesen. Was er nicht weiß: Ich bin heimlich in ihn verliebt …
Juniper hat ein Problem: Ash Westwick. Er ist der beliebteste Phönixmagier an der legendären Summer Academy in New Orleans, die die Welt vor den gefürchteten Widergängern beschützt. Er ist es auch, der ihr das Leben an der Schule zur Hölle macht. Als ein Angriff der Widergänger die Academy erschüttert, müssen Juniper und Ash zusammenarbeiten. Im Kampf wird Ash getötet, und Juniper gibt sich die Schuld daran. Doch dann geschieht das Unfassbare: Juniper hört Ashs Stimme in ihrem Kopf. Er ist nicht wirklich tot, sondern lebt in ihr weiter – und er kann jeden ihrer Gedanken lesen. Blöd nur, dass Juniper heimlich in Ash verliebt ist. Wird sie einen Weg finden, ihn aus ihrem Kopf und aus ihrem Herzen zu befreien? Und was hat es mit den vermehrten Angriffen der Widergänger auf sich?