
Von Neil Shusterman habe ich tatsächlich auch noch nie was gelesen, was ich mit diesem Roman nun ändern möchte. Und ich liebe ja (Jugend) Dystopien. Der Roman beginnt auch schon sehr spannend und wird durch den häufigen Perspektivenwechsel schon am Anfang sehr flott. Das mag ich!
Huiuiui… Teilweise ganz schön beklemmend, der Gedanke oder die Vorstellung, die Neil Shusterman hier zu Papier gebracht hat. Abtreibungen sind verboten, Kinder sind unantastbar bis zu ihrem 13. Lebensjahr. Zwischen 13 und 18 können Eltern ihr Kind nachträglich „Abtreiben“. Dabei werden die Kinder nicht einfach umgebracht, sondern Dank neuester neuromedizinischer Errungenschaften wieder verwertet. Ganz schön krasse Vorstellung und ganz schön viel Zündstoff!
Diese Jugend-Dystopie hat mich sehr in den Bann gezogen. Durch die Multiperspektive ist die Storyline sehr abwechslungsreich und macht das Tempo ziemlich flott. Ich bin definitiv gespannt auf den 2. Teil, obwohl die Story in sich einen Abschluss hat.
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Sie sagen, dass du weiterlebst. Sie lügen.
Connor, 16 Jahre alt und ständiger Unruhestifter, hat es längst geahnt, doch nun steht es fest: Er soll umgewandelt werden. Seine Eltern haben seinen Körper vollständig zur Organspende freigegeben. Und zwar nicht erst nach seinem Tod. Sondern sofort.
Risa ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und darf nicht länger auf Kosten des Staates leben. Auch sie soll umgewandelt werden.
Als ihre Wege sich unerwartet treffen, müssen Connor und Risa sich blitzschnell entscheiden – Flucht oder Umwandlung? Können sie dem System entkommen, das Jagd auf Menschen wie sie macht?…
Neil Shusterman “ Vollendet – Die Flucht (Band 1)” (©2021 S. FISCHER Verlag GmbH)


![[ᶜᵘʳʳᵉᶰᵗˡʸʳᵉᵃᵈᶤᶰᵍ] - Als Ehefrau eines Marokkaners, dessen Familie immer noch in Marokko lebt und wir fast jedes Jahr dort sind, ist diese Trilogie natürlich ein Muss für mich!
Und ich bin begeistert! Auch wenn ich aus Erzählungen von meinem Mann schon vieles wusste, die Geschichte von Marokko aus der Zeit seiner Großeltern hautnah mitzuerleben ist schon faszinierend. Dabei schreibt Leïla Slimani alles mit einer Leichtigkeit ohne große und plumpe Erklärungen für uns „Europäer“. Und zum Glück habe ich das Land Marokko und die Städte Fès und Meknes, in den letzten 25 Jahren besucht und kann mir alles ziemlich gut bildlich vorstellen, die Gerüche, die Farben, die Sprache, die Menschen, die Traditionen... Die krassen Gegenteile zwischen kargem Feld und der bunten und teilweise auch westlich orientierte Städte.
Band 2 steht schon in den Startlöchern.
» N.
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