
Ein packender Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe. Auf einer Kuhweide wird eine tote Frau gefunden, deren Füße mit Koordinaten tätowiert sind. Diese makabre Schnitzeljagd zwingt die Ermittlerin Beatrice und ihren Kollegen Fabin, sich auf die Spielchen des Mörders einzulassen. Ursula Poznanski nimmt das Thema Geocaching geschickt auf und verwebt einen Mystery-Cache mit einer sehr blutigen, ja sogar recht brutalen Spur. Dabei scheut sie sich nicht, auch drastische Bilder zu präsentieren.
Ich habe selbst, und auch zur der Zeit, als dieser Roman entstand (2012), oft Geocaching mit meinen Kindern gemacht. Die Faszination dieses Hobbys kann ich daher sehr gut nachvollziehen, und Poznanski gelingt es hervorragend, diese Magie einzufangen.
Ein wenig schade fand ich jedoch, dass das Setting zu sehr an das klassische Bild einer Landpolizei erinnert, wie es in vielen Krimis und Fernsehsendungen dargestellt wird: Die zerrüttete Ermittlerin, belastet von persönlichen Problemen. Ihr cholerischer, frauenfeindlicher Vorgesetzter. Der eigenbrötlerische Spurensicherer. Ständige Eifersüchteleien und Sticheleien unter den Kollegen. Ihr verständnisvoller und mitfühlender Partner Fabian, der in ihr sogar in ihr ungewollt zarte Gefühle weckt.
Trotzdem habe ich lange überlegt, wer der Täter (oder die Täter) sein könnte, und immer wieder verschiedene Personen in Verdacht gehabt. Ursula Poznanski hat es geschickt verstanden, die verschiedenen Verdachtsmoment immer wieder aufzugreifen. Der Showdown war zwar dann etwas vorhersehbar, aber das schmälert keineswegs die Qualität der Geschichte.
Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen und mich hervorragend unterhalten gefühlt.
Über das Buch (formally known as Klappentext)
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird …
Ursula Poznanski „Fünf“ ©2012 Rowohlt Verlag


![[ᶜᵘʳʳᵉᶰᵗˡʸʳᵉᵃᵈᶤᶰᵍ] - Oh, wie genial ist das denn?????
Ich habe vom Wilhelm Heyne Verlag dieses extrem tolle Buch bekommen! Damit habe ich ja gar nicht gerechnet! Ich liebe Jessica Winter und ihre unglaublich berührenden Romance-Geschichten.
Ich lese jedes Buch von ihr blind – da lese ich gar nicht erst den Klappentext, weil ich einfach weiß, dass es wieder eine Geschichte wird, die unter die Haut geht.
Und auf dieses Buch bin ich richtig gespannt! Ich habe schon die ersten 20 % gelesen und bin jetzt schon voll drin! Ich liebe besonders Jessicas unglaublich flüssigen und gleichzeitig humorvollen Schreibstil. Die Story startet auch direkt, ohne große Erklärungen oder lange Einleitungen.
Noch ist nicht ganz klar, warum Asher so schlecht auf Tori zu sprechen ist und was damals passiert ist, aber es wird schon sehr deutlich, dass etwas Schlimmes vorgefallen sein muss. Umso spannender ist es natürlich, wie es jetzt weitergeht!
Und das Buch ist einfach so schön geworden. Das Cover ist zwar typisch für dieses Genre, aber ich liebe besonders die wunderschönen Illustrationen, bei denen man sofort erkennt, wie liebevoll sie gezeichnet wurden.
» N.
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