Messebericht Frankfurter Buchmesse 2025

Tag 1, Freitag

Der Freitag begann für mich besonders schön, weil ich nach langer Zeit wieder gemeinsam mit meiner Tochter auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs war. Endlich mal wieder zu zweit durch die Hallen zu gehen, war ein sehr gelungener Start. Für sie ging es am selben Tag leider schon wieder nach Hause, während für mich noch ein weiterer Messetag anstand.

Der erste Rundgang führte uns unter anderem zum Stand von Thienemann-Esslinger. Dort entdeckten wir „Velvet Falls“ von der lieben Julia Dippel. Natürlich musste ich als erstes in die Widmung gucken und fand meinen Namen in der Danksagung – ein Moment, der mich sehr gefreut hat. Und ich realisiert habe, dass ich noch gar keine Rezension geschrieben habe… 🫣

Am Stand des Forever Verlags ergab sich dann ein unerwartet schönes Gespräch, das sich als Begegnung mit der Illustratorin Avendellart herausstellte. Avendellart ist die Illustratorin von „Alchemised“ und hat meiner Tochter schon damals, als das Buch erst noch eine Fanfiction war, total begeistert. Dass wir dann zufällig mit Avendllart ins Gespräch gekommen sind ist schon eine Begegnung der besonderen Art und werden wir bestimmt lange nicht vergessen!

Kurz darauf trafen wir uns dann zum ersten Mal mit einem Teil der Buchseelenschwestern am Stand von Nova MD, zu Marah Woolfs Signierstunde. Ein kurzer Gruß, ein gezogener Glücks-ohne-Keks mit passendem Spruch: „Das Leben ist zu kurz für irgendwann – Love Marah„ – und weiter ging es durch die Messehallen.

Am Amazon-Kindle-Stand hörten wir uns anschließend eine recht interessante Paneldiskussion zum Thema Tropes an. Besonders gefreut hat mich, dort Jessica Winter zu sehen – eine unglaublich tolle Autorin, deren Dramance-Bücher ich unglaublich gerne lese. Die Diskussion zeigte sehr gut, wie unterschiedlich Leserinnen und Leser mit Tropes umgehen und wie stark sie Entscheidungen für oder gegen ein Buch beeinflussen können.

Freitagabend – Delia-Abend

Am Abend stand das gemeinsame Essen mit den Delia-Autorinnen an. In entspannter Atmosphäre gab es viele Gespräche über Schreiben, Buchthemen und alles, was aktuell bewegt. Besonders schön war es, Carolin Liepins nach langer Zeit wiederzusehen, die Illustratorin von Marah Woolf.

Ein ganz besonderer Moment war das zufällige Treffen mit Sandra Regnier. Ihre Pan-Trilogie war mein Einstieg in die Welt von Romantasy und letztlich auch der Grund, warum ich mit dem Bloggen begonnen habe. Entsprechend gefreut habe ich mich über diese Begegnung. Danach ging es ziemlich müde, aber zufrieden ins Bett.

Tag 2, Samstag

Der Samstag begann mit einer festen Tradition: dem gemeinsamen Frühstück der Buchseelenschwestern. Für mich ist dieses Treffen jedes Jahr ein zentraler Bestandteil der Frankfurter Buchmesse und einer der wichtigsten Gründe, überhaupt nach Frankfurt zu fahren.

Im Anschluss traf ich Julia Dippel zunächst ganz ungeplant, bevor ich sie zu ihrem Talk auf der Pop-up-Bühne begleitete. Auch hier zeigte sich wieder, wie sehr sich Messealltag und persönliche Begegnungen auf der FBM vermischen.

Der Messesamstag selbst war – wie gewohnt – sehr voll. Während der Freitag eher zum entspannten Schlendern einlädt, geht es samstags deutlich enger zu. Diesen Tag nutze ich daher meist weniger für Stände und Neuerscheinungen, sondern vor allem für Gespräche, Treffen und das bewusste Wahrnehmen der Atmosphäre.

Bei gutem Wetter ließ es sich auch draußen auf der Agora gut aushalten. Am Ende des Tages trat ich zufrieden und mit vielen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

Nana & Sasa Shar

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